Die populärsten ungarischen Nachnamen

die beliebtesten Familiennamen Ungarns
Wordcloud der populärsten ungarischen Familiennamen

Ungarische Namen bestehen aus dem Nachnamen, Vornamen und (aber nicht immer) dem Mittelnamen oder “zweiten Vornamen”. Im Ungarischen werden, geschrieben oder gesprochen, die Namen und auch das Datum immer in der “eastern order” angegeben. Heißt es kommt zuerst der Familienname, gefolgt vom Vornamen und zuletzt ein eventuell vorhandener zweiter Vorname. Die ungarische Sprache ist eine der wenigen Landessprachen in Europa, die diese Reihenfolge verwenden. Diese Form stammt übrigens noch aus der Zeit des beginnenden Mittelalters. Damals war die “eastern order” im heutigen Europa noch üblich. Ungarn im Ausland dagegen drehen ihre Namen um und nutzen das “western format”.

Herkunft der ungarischen Namen

Einige ungarische Familiennamen beziehen sich auf Berufe. Zum Beispiel ist der Szabó ein “Schneider” oder auch der Kovács “Schmied”. Auch ethnische Hintergründe sind zu finden, die ungarischen Nachnamen Németh “Deutsch” oder Horvát “Kroate” deuten auf frühere Einwanderer aus diesen Ländern hin. Ebenso sind Ortsbezeichungen gängig. Die Familie Bába etwa stammt von einem der vielen gleichnamigen Orte in Abaúj, Borsod, Somogy und Vas. Patronyme Namen wie Caspari, das übersetzt Kaspar bedeutet, oder Gábor, der ungarische Gabriel, runden die vielfältige Namensherkunft ab.

Liste der 50 meist benutzten Nachnamen in Ungarn

Die fünfzig beliebtesten ungarischen Familiennamen aus dem nationalen Register Ungarns. Der beliebteste Name ist übrigens einer Eigenschaft zu verdanken: Nagy findet sich auf dem ersten Rang, was übersetzt “der Große” bedeutet.

1. Nagy
2. Kovács
3. Tóth
4. Szabó
5. Horváth
6. Varga
7. Kiss
8. Molnár
9. Németh
10. Farkas
11. Balogh
12. Papp
13. Takács
14. Juhász
15. Lakatos
16. Mészáros
17. Simon
18. Oláh
19. Fekete
20. Rácz
21. Szilágyi
22. Török
23. Fehér
24. Gál
25. Balázs
26. Kis
27. Szűcs
28. Pintér
29. Kocsis
30. Fodor
31. Orsós
32. Szalai
33. Magyar
34. Sipos
35. Lukács
36. Gulyás
37. Biró
38. Király
39. Katona
40. László
41. Fazekas
42. Jakab
43. Sándor
44. Boros
45. Kelemen
46. Bogdán
47. Somogyi
48. Antal
49. Balog
50. Hegedűs

Quelle: nyilvantarto.hu

Meist benutzte Nachnamen Norwegens

Die beliebtesten Familiennamen in Norwegen aus dem Jahr 2015 findet ihr in diesem Dokument.
beliebte norwegische Nachnamen 2015

Der erste Platz geht an den Hansen

Der Name Hansen wird in Norwegen sehr häufig gefunden. In den Nachbarländern in Dänemark, Holland und im Norden Deutschlands finden sich auch viele Familien mit diesem Nachnamen. Er ist das Patronym von Vornamen Hans, der in diesen Ländern bereits im Mittelalter gängig war und auch heute noch dort zu finden ist. Als Kurzform des männlichen hebräischen Vornamens Johannes wurde er in vielen Ländern Europas ein gerne genutzter Vor- als auch Nachname.

Zweitplatzierter die Johansens

Der zweite Rang in unserer Bestenliste der norwegischen Familiennamen geht das das Patronym vom Johan, der sich als Johanson hier einreiht. Der Name Johansen ist ähnlich wie der Hansen in den dänischen, niederländischen und nordddeutschen Gegenden zu finden.

Rang drei für Olafson

Als Patronym des Namens Olaf oder Olav (altnordische Óláfr oder Óláfr), was Vorfahre oder Nachkomme bedeutet. Olaf ist seit jeher einer der am häufigsten verwendeten skandinavischen Namen.
Als Folge des Ruhms von St. Olaf,dem mittelalterlichen König von Norwegen wurde der Nachname populär. Ursprünglich wurde der Name durch das Christentum um 1030 in die nördlichen Gefilde gebracht. Der Name Olafson findet sich zudem in England. Dort vor allem in der Region von Newcastle.

Nachnamen des norwegischen Königshauses

Der aktuell amtierende König Harald der Fünfte wird überall nur als Harald V. geschrieben. V. ist dabei aber nicht sein Nachname, sein royaler Titel entspricht der Zahl fünf. Er ist der fünfte Thronfolger Norwegens, daher nutzt er die römische Ziffer V. Er ist der Sohn Olavs V. und der Kronprinzessin Märtha von Norwegen, geborene Prinzessin von Schweden, und gehört dem deutschen Hause Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg an. Noch als Kronprinz heiratete Harald am 29. August 1968 die aus bürgerlichen Verhältnissen stammende Sonja Haraldsen. Die Königsfamilie hat zwei Kinder, Prinzessin Märtha Louise und Kronprinz Haakon.

Liste der 100 meist benutzten norwegischen Familiennamen

1 Hansen 26 Jakobsen 51 Nguyen 76 Haug
2 Johansen 27 Moen 52 Holm 77 Ahmed
3 Olsen 28 Gundersen 53 Lien 78 Vik
4 Larsen 29 Iversen 54 Andresen 79 Ellingsen
5 Andersen 30 Svendsen 55 Hauge 80 Edvardsen
6 Pedersen 31 Strand 56 Christensen 81 Thorsen
7 Nilsen 32 Solberg 57 Knudsen 82 Gulbrandsen
8 Kristiansen 33 Martinsen 58 Nielsen 83 Birkeland
9 Jensen 34 Knutsen 59 Evensen 84 Isaksen
10 Karlsen 35 Paulsen 60 Ali 85 Ruud
11 Johnsen 36 Eide 61 Sæther 86 Strøm
12 Pettersen 37 Bakken 62 Aas 87 Aasen
13 Eriksen 38 Kristoffersen 63 Hanssen 88 Ødegård
14 Berg 39 Mathisen 64 Myhre 89 Tangen
15 Haugen 40 Lie 65 Haugland 90 Myklebust
16 Hagen 41 Amundsen 66 Thomassen 91 Jenssen
17 Johannessen 42 Rasmussen 67 Sivertsen 92 Eliassen
18 Andreassen 43 Lunde 68 Simonsen 93 Mikkelsen
19 Jacobsen 44 Kristensen 69 Berntsen 94 Bøe
20 Dahl 45 Bakke 70 Danielsen 95 Aune
21 Jørgensen 46 Moe 71 Rønning 96 Helland
22 Halvorsen 47 Berge 72 Arnesen 97 Tveit
23 Henriksen 48 Nygård 73 Sandvik 98 Brekke
24 Lund 49 Solheim 74 Næss 99 Abrahamsen
25 Sørensen 50 Fredriksen 75 Antonsen 100 Engen

Quelle: ssb.no

Beliebte belgische Nachnamen

Top 50 belgische Nachnamen Cloud
Wordcloud belgischer Nachnamen

Belgische Familiennamen sind häufig französischen oder holländischen Ursprungs. Die Amtssprachen im Lande sind Deutsch, Holländisch und Französisch. Im Norden des Landes ist der holländische Einfluß stärker, im Rest des Landes ist es eher der Französische: Mehr als sechs Millionen holländisch sprechende Flamen finden sich im belgischen Norden. Dem stehen vier Millionen französisch sprechende Wallonen im Süden Belgiens gegenüber. Die etwa 76.000 Deutschen leben meist an der Ostgrenze und picken sich dort das Beste aus den verschiedenen Kulturen heraus, die französische Lebensart gepaart mit deutscher Gründlichkeit.
Schätzungsweise gibt es etwa 190.000 Familiennamen in Belgien bei etwa 11,2 Millionen Einwohnern. Zum Vergleich: In China gibt es nur ein paar tausend Familiennamen für 1,3 Milliarden Menschen! Der häufigste Familienname in Belgien, Peeters, wird nur von 0,3% der Bevölkerung benutzt.

Liste der fünfzig häufigsten belgischen Familiennamen

1. Peeters
2. Janssens
3. Maes
4. Jacobs
5. Mertens
6. Willems
7. Claes
8. Goossens
9. Wouters
10. De Smet
11. Vermeulen
12. Pauwels
13. Dubois
14. Hermans
15. Aerts
16. Michiels
17. Lambert
18. Martens
19. De Vos
20. Smets
21. Dupont
22. Claeys
23. De Clercq
24. Desmet
25. Hendrickx
26. Van Damme
27. Stevens
28. De Backer
29. Janssen
30. Devos
31. Martin
32. Van De Velde
33. Segers
34. Lemmens
35. Coppens
36. Dumont
37. Wauters
38. Leroy
39. Van Den Broeck
40. Leclercq
41. Simon
42. De Cock
43. Verhoeven
44. Cools
45. Laurent
46. François
47. De Smedt
48. Declercq
49. Smet
50. Denis

Bekannte belgische Persönlichkeiten

Bei den Malern sind Peter Paul Rubens, Pieter Bruegel der Ältere, Eugène Boch und seine Schwester Anna Boch zu nennen.
Bekannte Schauspieler sind der Actionfilm-Held Jean-Claude Van Damme, der Schauspieler Johnny Galecki, die Schauspielerinnen Émilie Dequenne und Jasmin Schwiers.
Populäre Sportler sind die Tennisspielerinnen Kim Clijsters und Justine Henin, die Fußballer Jean-Marie Pfaff, Marc Wilmots und Daniel van Buyten, der Rennfahrer Jacky Ickx und die Radrennfahrer Eddy Merckx und Tom Boonen.
Die Comic-Autoren bzw. -Zeichner Hergé (Tim und Struppi), Morris (Lucky Luke), Franquin (Marsupilami) und Peyo (Die Schlümpfe).

Die häufigsten Nachnamen Österreichs (Namen, Österreich)

die hundert beliebtesten Nachnamen Oesterreichs @Flugzentrale.de
Bild: Top 100 österreichische Nachnamen
Die meistverbreiteten Namen in Österreich sind deutscher Herkunft. Während in ländlichen Regionen die Herkunfts- und Wohnstättennamen überwiegen, spielen in den städtischen Bereichen die Berufs- und Standesnamen eine größere Rolle.

Tschechische Nachnamen wie etwa der in den Top 50 zu findende Böhm (aus dem Böhmerwald stammende) haben einen großen Anteil an den österreichischen Namen. So waren um 1880 in Wien weniger als 40% der Bevölkerung gebürtige Wiener. Zigtausende Arbeitskraefte aus der Tschechei haben zur Zeit des Historismus die ab 1860 die Wiener Ringstrasse erbaut, diese zählt zu den absoluten Highlights der österreichischen Bundeshauptstadt.

Aber auch slawische Einflüsse prägen die vorhandenen Familiennamen in Österreich. Die immigrierten
Slowenen und Kroaten beinflussen vor allem den Süden des Landes. Aber auch Einwanderer aus Rumänien, Jugoslawien, der Türkei und natürlich Ungarn tragen zur bunten Namensmischung des im Vergleich zum Nachbarn Deutschland kleinen Alpenstaates bei.

Die Top 100 Liste der meist verwendeten Nachnamen in Österreich

Diese Liste wurde erstellt aus dem oesterreichischen Zensus, der nun auch schon wieder einige Jahre alt ist und auch bei Wikipedia gelistet ist.

1. Gruber
Huber
Bauer
Wagner
Müller
Pichler
Moser
Steiner
Hofer
10. Mayer
Leitner
Berger
Fuchs
Eder
Fischer
Schmid
Winkler
Weber
Schwarz
20. Maier
Schneider
Reiter
Mayr
Brunner
Wimmer
Baumgartner
Schmidt
Lang
Auer
30. Egger
Lechner
Wallner
Aigner
Wolf
Binder
Ebner
Koller
Haas
Lehner
40. Schuster
Holzer
Graf
Haider
Strasser
Lackner
Wieser
Koch
Stadler
Weiss
50. Krenn
Künig
Kaiser
Böhm
Mair
Hauser
Hofbauer
Kaufmann
Winter
Riegler
60. Ortner
Hackl
Kern
Kogler
Fink
Seidl
Maurer
Mayrhofer
Posch
Schober
70. Karner
Reisinger
Hofmann
Resch
Fritz
Riedl
Strobl
Holler
Schwaiger
Rainer
80. Neubauer
Jager
Grabner
Weis
Hartl
Friedl
Brandstatter
Horvath
Klein
Frank
90. Hutter
Mullner
Unger
Hager
Kofler
Lindner
Kainz
Wiesinger
Schweiger
Hoffmann
100. Sommer

Top 10 Liste der Häufigkeit österreichischer Familiennamen

Diese Aufstellung basiert auf den Teilnehmerdaten der großen österreichischen Festnetz- und Mobilfunkanbieter mit der Anzahl der dortigen Eintragungen. Interessanterweise findet sich der oben auf Platz drei zu findende Bauer hier nicht mal unter den ersten zehn häufigsten im Telefonverzeichnis, er liegt abgeschlagen auf Rang 12 mit 4359 Listungen. Quelle: telefonabc.at

1. Gruber hat 7107
2. Huber kommt auf 6533
3. Wagners finden sich 6295
4. Müller gibt es 5829
5. Pichler kommt auf 5822
6. Moser ist mit 5727 vertreten
7. Steiner gibt es 5704
8. Mayer befinden sich 5381 dort
9. Berger punktet mit 4945
10.Hofer hat immerhin 4603 Eintragungen

Top 50 Liste der Häufigkeit österreichischer Nachnamen lt. Wikipedia

Auch in Wikipedia habe ich einen Artikel zum Thema gefunden, der die Auswertung des Telefonverzeichnisses in Österreich aus dem Jahre 2004 zugrunde hat. Hier sieht man doch eher eine Korrelation zu der oben aufgeführten Top-100 Liste. Hier ist auch der typisch deutsch-österreichische Nachname “Bauer” auf Platz 3 zu finden.

1. Gruber 13088
2. Huber 12636
3. Bauer 10978
4. Wagner 10041
5. Müller 9631
6. Pichler 8948
7. Steiner 8917
8. Moser 8690
9. Mayer 8596
10. Hofer 8069
Berger 7874
Leitner 7796
Fuchs 7435
Eder 7075
Fischer 6884
Schmid 6783
Winkler 6463
Schwarz 6442
Weber 6405
20. Maier 6284
Schneider 6254
Reiter 5788
Mayr 5569
Schmidt 5528
Wimmer 5269
Baumgartner 5234
Egger 5223
Lang 5216
Brunner 5199
30. Auer 5075
Lechner 4800
Binder 4645
Wallner 4637
Wolf 4561
Aigner 4524
Ebner 4344
Koller 4241
Lehner 4088
Haas 4001
40. Schuster 3896
Holzer 3691
Graf 3575
Lackner 3479
Haider 3467
Strasser 3330
Koch 3319
Weiss 3303
Wieser 3253
Stadler 3189
50. König 3188

Bei der Erstellung und Recherche dieses Artikels über die Familiennamen in Österreich stolperte ich auch über den Nachnamen “Hitler” und habe diesen hier mit eingebunden:

Woher stammt eigentlich der Nachname Adolf Hitlers?

Der in Braunau am Inn geborene und wohl bekannteste Österreicher, Adolf Hitler, hat seinen Namen dank einer Schreibvariante des Familiennamens Hiedler von Hitlers Vorfahren, die erstmals von Adolf Hitlers Vater Alois Hitler verwendet wurde. Hiedler leitet sich von Hiedl ab, einem Wort aus dem österreichischen Dialekt für einen unterirdischen Wasserquell oder Fluss. Der Geburtsname des Vaters war Alois Schicklgruber, sein Name wurde 1876 in Alois Hitler geändert, als der Ortspfarrer von Döllersheim den Geburtseintrag Alois’ von „unehelich“ in „ehelich“ änderte und den Namen Schicklgruber durchkreuzte. Dies tat er aber erst nach dem Tod des angeblich leiblichen Vaters Alois Hitlers, Johann Georg Hiedler, nachdem dieser sich laut Zeugenaussagen zu der Vaterschaft bekannt habe. Die Umstände, warum bei der Namensänderung von 1876 „Hitler“ eingetragen wurde – und nicht „Hiedler“ oder „Hüttler“ –, sind nicht geklärt, es handelt sich dabei wohl um ein phonetisches Missverständnis.

Die beliebtesten Nachnamen der Niederlande

Wordcloud mit den beliebtesten Familiennamen Hollands
Top 50 Nachnamen der Niederlande

Die meist verbreiteten Nachnamen im Niederländischen haben wir in einer Liste für Euch zusammen getragen. In den Niederlanden sind Präpositionen sehr häufig fester Bestandteil des Familiennamens. Dieser Zusatz nennt sich “tussenvoegsel”.

Was sind die tussenvoegsel?

Ein beachtlicher Teil der Bevölkerung in den Niederlanden trägt Namen wie ver der Bijl, van der Boor, de Graaf, de Groot oder van der Linden. Im niederländischen Telefonverzeichnis werden Nachnamen mit Präpositionen nach dem Anfangsbuchstaben des Hauptnamens geführt. Herrn Van der Boor findet man dort unter „B“ und nicht bei „V“. Im Nachbarland Belgien jedoch wird der Herr unter „V“ gelistet. Niederländische Namensbestandteile wie van („von“), de („der“), ter („zur“) deuten uebrigens nicht auf Adel hin. Das Prädikat für den untitulierten Adel ist das dem Vornamen vorangestellte “Jonkheer”, Beispiel: jhr. Marius van der Berg van Naters.

Alle tussenvoegsel

aan (beim)
bij (nahe bei)
de (der oder von)
den, der, d’ (vom)
het, ‘t (der)
in (in)
onder (unter)
op (auf)
over (über)
‘s (genitiv: von)
te, ten, ter (beim)
tot (bis)
uit, uijt (aus)
van, (von)
voor (nach)

Verwendung der Präpositionen im Nachnamen in anderen Ländern

In deutschen Landen finden sich auch vereinzelt diese Namesform, welche hier auch historische Grundlagen hat. Ursprünglich diente das Wort „von“ zur Anzeige von Wohnsitz, Herrschaft oder Gerichtsbarkeit, wie zum Beispiel beim Herzog von Württemberg. Um 1630 wurde es üblich, Adelshäuser mit dem Adelsprädikat zu bezeichnen. Aber nicht immer deuteten diese Adelsprädikate, vor allem das „von“, auf eine adelige Herkunft hin. Besonders in Norddeutschland führen Personen ein „von“ im Namen, das allein auf den Herkunftsort deutet. Bei ihnen lag keine damals legitime adlige Herkunft vor. Später wurde dies durch das Suffix „-mann“ abgelöst.

In Frankreich wird das „de“ meist von Personen getragen, die zum Adel gehören, wie bei der Marquise de Pompadour. Gerade in Frankreich ist aber die Anzahl der „Scheinadeligen“ sehr groß. Ein adelig klingender Name deutet daher oft nicht auf Adel hin. Das französische „de“ entspricht ziemlich genau dem niederländischen „van“, was die Häufigkeit der adeligen Qualität anbelangt.

Liste der bekanntesten und meist benutzten Nachnamen in Holland mit ihrer Bedeutung

Baas – Boss
Bakker – Bäcker
Bijl, van der – “von der Axt” – Holzfäller
Bos – Wald
Berg, van der – vom Hügel
Boer, de – Bauer
Boor, van der – einfacher Mensch, Landwirt
Brouwer – Brauer
Buskirk, van – Waldkirche
Citroen – Zitrone
Cornelissen – Sohn von Cornelius
Dekker – Dachdecker
Dijk, Deijck, van – vom Deich
Graaf, de – Graf
Groot, de – Gross
Haan, de – Hahn
Haas, de – Hase
Hendriks, Hendriksen, Hendrix – Henry’s Sohn
Hoebee, Hoebeek, Van Hoebeek, – Beliebter Nachname
Hoff, van het – Gerichtsbeistand
Leeuwen, van – von Leeuwen
Jaager, de – Jäger
Jansen, Janssen – Jan’s Sohn
Jong, de – Junior
Koning, Koningh, de – König
Linden, van der – von den Linden
Meijer, Meyer – Verwalter
Meer, van der – vom Meer
Mesman, mes = Messermann
Molen, van der – von der Mühle
Muis – Maus
Mulder, Molenaar – Müller
Maarschalkerweerd – Pferdehüter
Peters – Peter’s Sohn
Prins – Prinz
Ruis, Ruys, Ruisch, Ruysch – Das Rauschen (des Meeres, des Windes)
Rynsburger – Einwohner aus Rijnsburg
Smit, Smits – Schmied
Spaans – Spanisch
Stegenga – Friese
Tuinstra – vom Garten
Visser – Fischer
Vliet, van – vom Fluss
Vries, de – der andere Friese
Vos – Fuchs
Wees, de – Waise
Westhuizen, van der – vom Westen
Willems, Willemsen – William’s Sohn
Wit, de – Weiss

Die beliebtesten englischen Nachnamen (Namen, England)

die haeufigten Nachnamen in United Kingdom @Flugzentrale.de
Top 50 Familiennamen Englands

Um das Jahr 1000 waren Nachnamen im damaligen England noch unbekannt. Erst als die Bevölkerung mehr und mehr wurde, fanden es die Einwohner von Nöten, sich von anderen zu differenzieren. Erste Überlieferungen finden wir etwa zur Zeit der normannischen Eroberung um 1066, diese stellt einen wesentlichen Meilenstein in der Geschichte Englands dar. Unter anderem wurde der skandinavische Einfluss verdrängt und die englische Sprache und Kultur grundlegend verändert.
Eine der offensichtlichsten Änderungen war die Einführung der anglonormannischen Sprache der neu herrschenden Klasse in England, welche die westgermanisch basierte angelsächsische Sprache ablöste. Etwa 300 Jahre war das Anglonormannisch die vorherrschende Sprache und hat damit einen signifikanten Einfluss auf den Wortschatz des modernen Englisch.

So entstanden bereits damals Nachnamen aus Beschreibungen wie Richard Sohn von Henry, Norman the Baker(man) oder Joana Redhead, die den Ursprung vieler aktuell im englischen Sprachraum zu findenden Familiennamen bilden.

Die Bedeutung der populärsten Familiennamen Englands

Der Sieger lautet Smith (Schmied)

Im Vereinigten Königreich finden sich etwa 748.000 Einwohner mit dem Familiennamen Smith. Dies macht ihn zum populärsten und am weitesten verbreiteten Nachnamen. Von einer Million Einwohner in Grossbritannien nutzen 11,838 den Namen Smith, was dem in Deutschland ebenfalls sehr weit verbreiteten Schmied oder Schmid(t) entspricht.

Zweitplatzierter ist der Nachname Jones

Der am zweit weitesten verbreiteste “Jones” kommt ursprünglich aus dem Waliesischen und bedeutet “John’s son”, also der Sohn vom John. Am meisten zu finden ist er auch heute noch in Wales und im Süden Englands. Aber auch in anderen nordischen Gefilden ist dieser Namen gängig. Als Johannson in Schweden und in seinen Abwandlungen auch in vielen anderen Ländern.

Der dritte Rang geht an den Taylor

Der drittplatziert “Taylor” bedeutet übersetzt Schneider und ist damit abgeleitet vom früheren Beruf. Taylor ist übrigens auch ein gängiger englischer Vorname. Und dazu noch für Mädchen und Jungen im Einsatz als Unisex-Name.

Williams setzt such auf den vierten Platz

Der Name “Williams” ist eine patronymische Ableitung und bedeutet “Sohn des William”. Der in England sehr populäre Nachname bringt es in den Vereinigten Staaten sogar auf Platz 3 der beliebtesten Familiennamen in USA.

Aktuelle Liste der hundert beliebtesten Nachnamen in England (UK)

Rang     Nachname             Anzahl                          Rang        Nachname                 Anzahl
1. Smith 729 862
2. Jones 578 261
3. Taylor 458 268
4. Williams 411 385
5. Brown 380 443
6. Davies 316 982
7. Evans 231 844
8. Wilson 227 652
9. Thomas 220 228
10. Roberts 219 694
11. Johnson 214 969
12. Lewis 198 193
13. Walker 195 372
14. Robinson 187 889
15. Wood 186 261
16. Thompson 183 266
17. White 181 979
18. Watson 181 296
19. Jackson 173 538
20. Wright 171 438
21. Green 166 423
22. Harris 161 505
23. Cooper 161 076
24. King 160 918
25. Lee 159 502
26. Martin 152 842
27. Clarke 152 502
28. James 151 855
29. Morgan 150 454
30. Hughes 147 802
31. Edwards 147 540
32. Hill 145 723
33. Moore 144 446
34. Clark 140 662
35. Harrison 137 103
36. Scott 134 059
37. Young 131 862
38. Morris 131 499
39. Hall 129 805
40. Ward 125 643
41. Turner 125 278
42. Carter 124 343
43. Phillips 121 845
44. Mitchell 121 734
45. Patel 119 855
46. Adams 116 035
47. Campbell 115 972
48. Anderson 115 333
49. Allen 112 703
50. Cook 111 306
51. Bailey 111 011
52. Parker 109 943
53. Miller 109 474
54. Davis 108 041
55. Murphy 106 245
56. Price 105 993
57. Bell 105 417
58. Baker 104 639
59. Griffiths 104 048
60. Kelly 102 415
61. Simpson 101 082
62. Marshall 97 225
63. Collins 95 210
64. Bennett 94 402
65. Cox 92 572
66. Richardson 92 558
67. Fox 92 124
68. Gray 90 917
69. Rose 89 001
70. Chapman 88 136
71. Hunt 86 792
72. Robertson 86 269
73. Shaw 86 049
74. Reynolds 85 228
75. Lloyd 85 021
76. Ellis 84 914
77. Richards 83 575
78. Russell 82 898
79. Wilkinson 82 570
80. Khan 80 429
81. Graham 80 026
82. Stewart 79 031
83. Reid 78 783
84. Murray 77 127
85. Powell 76 973
86. Palmer 75 969
87. Holmes 75 423
88. Rogers 74 821
89. Stevens 73 965
90. Walsh 73 208
91. Hunter 72 547
92. Thomson 71 616
93. Matthews 70 610
94. Ross 70 274
95. Owen 69 870
96. Mason 69 708
97. Knight 69 522
98. Kennedy 69 299
99. Butler 69 298
100. Saunders 69 004

Quelle: sofeminine.co.uk

Beliebte Nachnamen des englischen Adels

Der britische Adel entwickelte sich nach der Enteignung des altenglischen Adels ab etwa der normannischen Eroberung. Anstatt der bisherigen Grundbesitzer setzte der siegreiche Wilhelm der Eroberer seine normannischen Ritter als Lehnsherren ein. Dieser belehnte Adel stand mit dem ganzen Besitz dem König zu Gefolgschaftsleistungen zur Verfügung.

Typische adelige Namen aus England mit Tradition

Battenberg
Beaufort
Beaumon
Conteville
Ferrers
Fitz-James
Giffard
Holland
Howard
Mandeville
Montgommery
Percy
Tosny
Villiers

Das Adelsgeschlecht der Cavendish

Cavendish ist der Name einer britischen Adelsfamilie, die ursprünglich aus dem Ort Cavendish in Suffolk, England, stammt und nach diesem benannt ist. Die Familie Cavendish war seit dem 16. Jahrhundert eine der reichsten und einflussreichsten aristokratischen Familien Englands. Sie geht zurück auf Sir John Cavendish (um 1346–1381). Aktuelles Oberhaupt der Familie ist Peregrine Cavendish, 12. Duke of Devonshire (* 1944). Stammsitz ist Chatsworth House bei Bakewell in Derbyshire.

Adelige Titel des Hauses Cavendish

– Duke of Devonshire, Duke of Newcastle
– Marquess of Hartington, Marquess of Newcastle-upon-Tyne
– Earl of Burlington, Earl of Devonshire, Earl of Newcastle-upon-Tyne, Earl of Ogle
– Viscount Mansfield
– Baron Cavendish of Bolsover, Baron Cavendish of Furness, Baron Cavendish of Hardwick, Baron Cavendish of Keighley
– Baron Chesham, Baron Clifford, Baron Ogle, Baron Waterpark

Meist benutzte schottische Nachnamen

schottische Nachnamen in der Wordcloud 2016
beliebte Familiennamen Schottlands

Die schottische Nachnamensliste wird jährlich vom National Records of Scotland auf deren Webseite veröffentlicht. In die Statistik fließen die Eintragungen der Eheschließungen, die Namen der im jeweiligen Jahr Verstorbenen aus dem Register der Todesfälle und die Nachnamen der Eltern aus dem Geburtsregister ein.
Unterschiedliche Schreibweisen (zum Beispiel McLeod und MacLeod ) werden getrennt gezählt. Die Familiennamen aus den Geburts-, Heirats- und Sterberegistern können allerdings nicht als repräsentativ für die Nachnamen der in Schottland lebenden Bevölkerung herangezogen werden, denn es fehlen unter anderem im Ausland lebende oder dort verstorbene Bürger Schottlands.

Liste der am häufigsten registrierten Familiennamen in Schottland Stand: 01/2016

Rang Nachnamen Häufigkeit

1   SMITH 1929
2   BROWN 1438
3   WILSON 1352
4   STEWART 1186
5   THOMSON 1172
6   ROBERTSON 1158
7   CAMPBELL 1130
8   ANDERSON 1068
9   MURRAY 832
10 MACDONALD 823
11 TAYLOR 794
12 SCOTT 779
13 REID 771
14 CLARK 746
15 YOUNG 639
16 MORRISON 623
17 WALKER 619
18 ROSS 614
19 WATSON 595
20 GRAHAM 571
21 MITCHELL 566
22 FRASER 564
23 PATERSON 557
24 MILLER 555
25 HENDERSON 540
26 MARTIN 539
27 CAMERON 533
28 MCDONALD 531
29 HAMILTON 530
30 DAVIDSON 519
31 GRAY 519
32 DUNCAN 512
33 JOHNSTON 501
34 KERR 501
35 SIMPSON 501
36 HUNTER 477
37 BELL 474
38 FERGUSON 465
39 KELLY 459
40 ALLAN 442
41 GRANT 429
42 MACLEOD 425
43 MCLEAN 411
44 BLACK 404
45 MACKAY 402
46 WRIGHT 393
47 MACKENZIE 385
48 GIBSON 382
49 MARSHALL 379
50 KENNEDY 377
51 WALLACE 371
52 JONES 368
53 RUSSELL 358
54 SUTHERLAND 351
55 HUGHES 350
56 WOOD 346
57 MURPHY 341
58 STEVENSON 340
59 BURNS 330
60 MILNE 330
61 WHITE 330
62 CRAIG 321
63 GORDON 320
64 SINCLAIR 312
65 WATT 304
66 MCMILLAN 302
67 MCKENZIE 299
68 CUNNINGHAM 298
69 MCINTOSH 295
70 WILLIAMSON 294
71 MUIR 291
72 WILLIAMS 285
73 CRAWFORD 284
74 MCKAY 281
75 RITCHIE 280
76 MUNRO 279
77 JOHNSTONE 276
78 JACKSON 273
79 DOUGLAS 270
80 DICKSON 267
81 BRUCE 266
82 KING 265
83 BOYLE 260
84 MILLAR 259
85 THOMPSON 258
86 DOCHERTY 257
87 MCGREGOR 253
88 FLEMING 250
89 MCLAUGHLIN 241
90 MACLEAN 240
91 COOPER 230
92 SHAW 230
93 WHYTE 227
94 JAMIESON 223
95 MOORE 222
96 MACKIE 219
97 CHRISTIE 218
98 ARMSTRONG 217
99 FORBES 217
100 MCINTYRE 217

Quelle: nrscotland.gov.uk

Typische dänische Nachnamen

danske efternavne @ Flugzentrale.de
Dänische Familiennamen Top 20
In Dänemark kann ein Kind den Familiennamen der Mutter oder den des Vaters erhalten oder aber auch die Familiennamen beider Eltern. Entweder mit einem der Namen als Mittelnamen oder mit beiden Nachnamen, die in diesem Fall mit einem Bindestrich verbunden werden müssen. Als Mittelname kann der Mittelname des Kindvaters oder der Kindmutter, aber auch der Nachname eines der Elternteile gewählt werden. Ein Mittelname hat in Dänemark den Charakter eines Familiennamens und ist ein selbständiger Bestandteil des Personennamens. In offiziellen Dokumenten erscheint der Mittelname in der gleichen Zeile wie der Vorname!

Hier die Liste der meist verbreiteten Nachnamen in Dänemark mit Stand Anfang 2016:

1 Nielsen 255.138
2 Jensen 254.675
3 Hansen 213.339
4 Pedersen 161.074
5 Andersen 157.753
6 Christensen 118.117
7 Larsen 114.711
8 Soerensen 109.746
9 Rasmussen 93.723
10 Joergensen 87.466
11 Petersen 78.329
12 Madsen 63.723
13 Kristensen 60.116
14 Olsen 47.579
15 Thomsen 39.117
16 Christiansen 36.656
17 Poulsen 31.874
18 Johansen 31.001
19 Moeller 30.059
20 Mortensen 29.258

Quelle:DST.dk

Die beliebtesten schwedischen Nachnamen

schwedische Nachnamensliste im Reiseführer-Blog @Flugzentrale.de
populäre schwedische Nachnamen

Warum braucht man eigentlich einen Nachnamen?

Als es noch keine Nachnamen gab, hatten die Leute nur einen Namen, wie Johan. Da die Bevölkerung wuchs , wurde es notwendig, zwischen Personen mit dem gleichen Namen zu unterscheiden. Das Problem wurde in der Regel durch Zugabe von beschreibenden Informationen gelöst. Johan wurde Johan der Schmied, Johan , der Sohn Erik , Johan der Kurze, oder Johan von Borås. Nach einigen Generationen wurden diese Namen vom Vater an die Kinder weitergegeben. Nachnamen wurden zuerst von Adel und wohlhabenden Landbesitzern verwendet. Später wurde der Brauch von Händlern und Bürgern gefolgt und schließlich von der ländlichen Bevölkerung übernommen.

Aufbau und typische schwedische Familiennamen

Die schwedischen Familiennamen bestehen häufig aus einem männlichen schwedischen Vornamen mit -son drangehängt, z. B. Andersson, Eriksson, Johansson. Bedeutung dahinter ist der Sohn des Ander, Erik oder Johan. Aber auch auf Natur und Landschaft basierende Namensteile kommen gerne vor:
Berg = Berg, Blad = Blatt, Gren = Ast, Lund = Hain, Skog = Wald, Ström = Fluss

Geographische, basierend auf einer Person Geburtsort oder Wohnsitz, wie Olof Kauniainen kommen vor, sind aber nicht so häufig wie in anderen Ländern im Gebrauch. Und die in deutschen Landen so populären Arbeitsnamen sind sehr selten zu finden, Namen wie Lars Smed (Schmied) etwa sind rar gesät.

Zweiteilige Nachnamen beliebt in Schweden

Dagegen sind Familiennamen, die aus zwei Wörtern bestehen sehr häufig:
Basierend auf zwei “Natur Worte”, zum Beispiel: Lindgren (Linde + Zweig), Berggren (Berg + Zweig), Bladberg (Blatt + Hügel), Sjöblad (See + Blatt) usw.
Oder auch auf einem “Natur Wort” basierend plus einer griechischen / lateinischen Endung wie -ander / -andra, -ius / -ia, -us / -a, -er, -en, -in, -ell, zum Beispiel: Lindén, Linder, Lindell, Bergander, Bergius, usw.

Liste der 100 häufigsten Nachnamen in Schweden

Wie häufig Namen in der Bevölkerung sind am 31. Dezember 2015. Unterschiedliche Schreibweisen von Nachnamen wurden als eigene Namen gelistet. Davon enden 41 Nachnamen mit “son”, 14 mit “ström” und  21 beinhalten “berg”.

Rang 2015

Rang 2014

Name Anzahl 2015 Anzahl 2014
1
(1)
Andersson
241 854
(245 208)
2
(2)
Johansson
241 685
(245 018)
3
(3)
Karlsson
214 920
(217 604)
4
(4)
Nilsson
165 106
(167 207)
5
(5)
Eriksson
143 219
(144 659)
6
(6)
Larsson
120 795
(121 966)
7
(7)
Olsson
109 964
(111 402)
8
(8)
Persson
104 111
(105 390)
9
(9)
Svensson
97 761
(99 023)
10
(10)
Gustafsson
94 403
(95 371)
11
(11)
Pettersson
92 275
(93 559)
12
(12)
Jonsson
71 774
(72 536)
13
(13)
Jansson
48 437
(48 996)
14
(14)
Hansson
42 569
(43 021)
15
(15)
Bengtsson
33 196
(33 525)
16
(16)
Jönsson
30 925
(31 376)
17
(17)
Lindberg
27 602
(27 605)
18
(18)
Jakobsson
26 381
(26 505)
19
(19)
Magnusson
26 099
(26 256)
20
(20)
Olofsson
25 761
(25 996)
21
(21)
Lindström
24 917
(25 009)
22
(22)
Lindqvist
22 917
(22 996)
23
(23)
Lindgren
22 801
(22 889)
24
(24)
Axelsson
22 452
(22 486)
25
(25)
Berg
21 672
(21 624)
26
(26)
Bergström
21 166
(21 229)
27
(27)
Lundberg
21 102
(21 198)
28
(28)
Lundgren
20 453
(20 571)
29
(30)
Lind
20 181
(20 141)
30
(29)
Lundqvist
20 114
(20 144)
31
(31)
Mattsson
19 686
(19 830)
32
(32)
Berglund
19 160
(19 228)
33
(33)
Fredriksson
18 203
(18 292)
34
(34)
Sandberg
17 697
(17 732)
35
(35)
Henriksson
17 458
(17 547)
36
(36)
Forsberg
16 629
(16 615)
37
(37)
Sjöberg
16 421
(16 454)
38
(38)
Wallin
15 890
(15 873)
39
(39)
Engström
15 491
(15 482)
40
(40)
Danielsson
15 335
(15 456)
41
(42)
Eklund
15 315
(15 336)
42
(41)
Håkansson
15 231
(15 363)
43
(43)
Lundin
15 059
(15 100)
44
(44)
Gunnarsson
14 389
(14 478)
45
(47)
Bergman
14 239
(14 211)
46
(46)
Björk
14 217
(14 225)
47
(45)
Holm
14 215
(14 294)
48
(48)
Samuelsson
14 108
(14 194)
49
(49)
Fransson
14 048
(14 168)
50
(50)
Wikström
13 913
(13 940)
51
(51)
Isaksson
13 781
(13 796)
52
(52)
Bergqvist
13 458
(13 489)
53
(53)
Arvidsson
13 317
(13 436)
54
(54)
Nyström
13 292
(13 318)
55
(55)
Holmberg
13 162
(13 213)
56
(56)
Löfgren
12 847
(12 804)
57
(57)
Söderberg
12 693
(12 715)
58
(58)
Nyberg
12 587
(12 623)
59
(60)
Blomqvist
12 546
(12 563)
60
(59)
Claesson
12 544
(12 618)
61
(61)
Mårtensson
12 303
(12 373)
62
(62)
Nordström
12 134
(12 156)
63
(63)
Lundström
11 863
(11 944)
64
(73)
Ali
11 576
(10 682)
65
(71)
Mohamed
11 574
(10 736)
66
(64)
Eliasson
11 527
(11 621)
67
(65)
Pålsson
11 514
(11 563)
68
(67)
Viklund
11 416
(11 389)
69
(66)
Björklund
11 362
(11 396)
70
(68)
Berggren
11 171
(11 190)
71
(69)
Sandström
10 793
(10 813)
72
(70)
Lund
10 779
(10 753)
73
(72)
Nordin
10 698
(10 735)
74
(74)
Ström
10 577
(10 613)
75
(75)
Åberg
10 504
(10 508)
76
(76)
Hermansson
10 431
(10 463)
77
(77)
Ekström
10 285
(10 294)
78
(78)
Holmgren
10 182
(10 212)
79
(80)
Hedlund
10 023
(10 029)
80
(79)
Sundberg
9 990
(10 060)
81
(81)
Dahlberg
9 890
(9 902)
82
(84)
Falk
9 870
(9 802)
83
(82)
Hellström
9 864
(9 865)
84
(83)
Sjögren
9 796
(9 812)
85
(85)
Abrahamsson
9 607
(9 648)
86
(86)
Martinsson
9 519
(9 596)
87
(90)
Ek
9 454
(9 425)
88
(88)
Blom
9 449
(9 467)
89
(87)
Öberg
9 439
(9 497)
90
(89)
Andreasson
9 345
(9 426)
91
(91)
Månsson
9 205
(9 260)
92
(92)
Strömberg
9 113
(9 112)
93
(93)
Åkesson
9 010
(9 045)
94
(94)
Jonasson
8 862
(8 915)
95
(95)
Hansen
8 830
(8 855)
96
(96)
Norberg
8 780
(8 807)
97
(97)
Åström
8 760
(8 754)
98
(98)
Sundström
8 711
(8 752)
99
(99)
Lindholm
8 707
(8 690)
100
(100)
Holmqvist
8 650
(8 626)

Quelle: scb.se

Die häufigsten irischen Nachnamen (Namen, Irland)

Liste der meist benutzten Familiennamen in Irland

1. Murphy – Die Meereskämpferdie beliebtesten irischen Nachnamen

Die Murphys gewinnen den Preis für den am häufigsten und auch am weitesten verbreiteten Namen in Irland, vor allem im County Cork. Dieser Familienname bedeutet “Meer und Kämpfer”, es ist eine Ableitung vom Gälischen als MacMurchadh (Sohn von Murchadh) und O’Murchadh (Nachkomme von Murchadh). O’Murchadh Familien lebten vor allem in Wexford, Roscommon und in der Grafschaft Cork, wo der Nachname mittlerweile am meisten verbreitet ist. Der Name wurde zum ersten Mal auf MacMurphy anglisiert und mutierte darauf im frühen 19. Jahrhundert zu Murphy.

2. Kelly – Die streitenden Sturköpfe

Kelly kommt an zweiter Stelle nach Murphy als der häufigste Familienname in Irland. Die Kellys sind in ganz Irland anzutreffen. Der Name stammt aus der Gegend von 10 nicht verwandten alten Clans oder Sippen. Dazu gehören O’Kelly von Meath, Derry, Antrim, Laois, Sligo, Wicklow, Kilkenny, Tipperary, Galway und Roscommon. O’Kelly kommt aus dem gälischen O’Ceallaigh, was “stammte aus Ceallach” bedeutet. “Ceallach” bedeutet Krieg oder Streit. Doch Kelly ist ein beliebter Vorname für Frauen in den USA, in letzter Zeit wurde der Name international wieder bekannter, vor allem durch die in den 90ern populäre Kelly Family.

3. O’Sullivan – Die scharfen Habichtsaugen

Kellys können gerne helle Köpfe haben, aber die O’Sullivans haben dafür Habichtsaugen. Die O’Sullivans oder Sullivans sind eine der bevölkerungsreichsten Familien Irlands. Der irische Familienname O’Sullivan kommt von dem Wort “SUL”, das übersetzt “Auge” bedeutet. Ursprünglich waren die O’Sullivans im 12. Jahrhundert die Herrscher des Gebiets um Cahir, was heutzutage West Cork und Kerry im Süden Irlands entspricht. Dort findet sich der Nachname auch heute noch in auffälliger Häufigkeit.

4. Walsh – Die Welshmen

Die Bedeutung des “Welsh” ist ziemlich einfach zu erklären. Der Name Walsh ist einer der am häufigsten vorkommenden Nachnamen in Irland. Der Name kommt von Welsh, was einfach Waliser bedeutet, seine frühe normannische Form war “Le Waleys”. Aber das wurde zu Walsh allmählich einge-englischt. Wohl wurde der Nachname von vielen Walisern benutzt, die mit den Normannen im 12. Jahrhundert in Irland angekommen sind.

5. O’Brien – Die noblen Familien

O’Briens sind ziemlich glücklich – sie stammen von einem der größten und bekanntesten irischen Könige ab. Der Name O’Brien, auch O’Bryan oder O’Brian geschrieben, übersetzt vom gälischen O’Briain  bedeutet “von Brian”. Der Name deutet auf eine Abstammung von Brian Boru, dem berühmten Hochkönig von Irland. Dies gibt den O’Briens auch die Eigenschaften “hoch” und “edel” mit. Die meisten O’Briens finden sich in den Grafschaften Clare, Limerick, Tipperary und Waterford.

6. Byrne – Die flüggen Raben

Der Familienname Byrnes kann überall herum fliegen, vor allem aber ist er in den Grafschaften Wicklow und Dublin zu finden. Byrne, ursprünglich O’Byrne, kommt aus dem gälischen O’Brion und hat zur Bedeutung “stammt von Bran”. Diese Namensinformation kommt aus dem 11. Jahrhundert, vom König von Leinster. Die O’Byrnes waren damals Herrscher des Landes, das heute County Kildare darstellt. Als sie im Rahmen der normannischen Invasion von ihrem Land vertrieben wurden, flüchteten sie in die Berge von County Wicklow. Dort widersetzten sie sich zusammen mit ihren Verbündeten, den O’Tooles, erfolgreich mehrere Jahrhunderte gegen die Normannen und der englischen Krone.

7. Ryan – Die kleinen Könige

Die Bedeutung des irischen Names Ryan stammt aus dem alten gälischen Wort “righ” und dem alt-irischen Diminutiv von “ein”, die zusammen die Bedeutung von “kleiner König” haben. Der Name Ryan stammt aus dem irischen Namen O ‘Riain – eine Kontraktion der älteren irischen Form O’Mulriain, die heute praktisch ausgestorben ist. Ryan ist auch ein sehr beliebter Vorname, vor allem in Großbritannien und den USA.

8. O’Connor – Patron der Krieger

Der Familienname O’Connor, mit seinen vielfältigen Schreibweisen, entspringt nicht aus einer gemeinsamen Quelle. Der Name entstand in fünf Gebieten von Irland: Connacht, Kerry, Derry, Offaly und Clare und spaltete sich in sechs verschiedene Sippen. Die letzten beiden Könige von Irland, Turlough O’Connor (1088-1156) und Roderick O’Connor (1116-1198), waren prominente Namensträger. Sie führten ihr Erbe und den Namen von der irischen “Ua Conchobhair”, einem König aus der nordwestlichen irischen Provinz von Connacht.

9. O’Neill – Niall von den neun Geiseln

Die Spuren des Nachnamens O’Neill gehen zurück bis ins Jahr 360 n.Chr. Damals lebte der legendäre Krieger und König von Irland, Niall der neun Geiseln. Niall wird nachgesagt, unglaublich fruchtbar gewesen zu sein – er hat 3 Millionen Nachkommen weltweit. “O’Neill” wird aus zwei getrennten gälischen Wörtern abgeleitet: “Ua Niall”, was soviel wie die Enkel von Niall bedeutet und “Neill”, was man mit “Champion” gleichsetzen kann. Irlands O’Neills waren bekannt und gefürchtet dafür, sich wie Chameleons zu tarnen, wenn sie gegen die Normannen kämpften.

10. O’Reilly – Nachkommen von Raghaillach

Die O’Reillys runden die Top 10 der beliebtesten Namen in Irland ab. Der Familienname ist aus dem gälischen “O’Raghailligh” abgeleitet, was “Nachkommen von Raghaillach” bedeutet. Die O’Reillys waren der stärkste Zweig der alten gälischen Grafschaft Breffny (Cavan und die umliegenden Landkreise), Familien mit dem Namen sind immer noch sehr häufig vertreten in der Gegend.

Top 100 Liste der beliebtesten Nachnamen Irlands 1890

Aus dem Jahre 1890 stammt die folgende Aufstellung der irischen Familiennamen, auf dem Index der Geburten zu jener Zeit basierend. Murphy war danach der am häufigsten vorkommende irische Nachname, mit etwa 62.600 Namensträgern. Den Namen O’Dwyer, der 100. in der Liste, hatten zu der Zeit etwa 8.100 Personen inne.

1. Murphy 26. Wilson 51. Sweeney 76. Kenny
2. Kelly 27. Dunne 52. Hayes 77. Sheehan
3. O’Sullivan 28. Brennan 53. Kavanagh 78. Ward
4. Walsh 29. Burke 54. Power 79. Whelan
5. Smith (Mcgowan) 30. Collins 55. McGrath 80. Lyons
6. O’Brien 31. Campbell 56. Moran 81. Reid
7. Byrne 32. Clarke 57. Brady 82. Graham
8. Ryan 33. Johns(t)on 58. Stewart/Stuart 83. Higgins
9. O’Connor 34. Hughes 59. Casey 84. Cullen
10. O’Neill 35. O’Farrell 60. Foley 85. Keane/MacCahan(e)
11. O’Reilly 36. Fitzgerald 61. Fitzpatrick 86. King
12. Doyle 37. Brown 62. O’Leary 87. Maher/Meagher
13. McCarthy 38. Martin/MacGillmartin 63. MacDonnell 88. MacKenna
14. Gallagher 39. Maguire 64. MacMahon 89. Bell
15. O’Doherty 40. Nolan/Knowlan 65. Donnelly 90. Scott
16. Kennedy 41. Flynn 66. Regan 91. Hogan
17. Lynch 42. Thom(p)son 67. Donovan 92. O’Keefe
18. Murray 43. O’Callaghan 68. Burns 93. Magee
19. Quinn 44. O’Donnell 69. Flanagan 94. MacNamara
20. Moore 45. Duffy 70. Mullan 95. MacDonald
21. McLaughlin 46. O’Mahon(e)y 71. Barry 96. MacDermot(t)
22. O’Carroll 47. Boyle 72. Kane 97. Moloney
23. Connolly 48. Healy 73. Robinson 98. O’Rourke
24. Daly 49. O’Shea 74. Cunningham 99. Buckley
25. O’Connell 50. White 75. Griffin 100. O’Dwyer
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