Die beliebtesten Nachnamen der Niederlande

Wordcloud mit den beliebtesten Familiennamen Hollands
Top 50 Nachnamen der Niederlande

Die meist verbreiteten Nachnamen im Niederländischen haben wir in einer Liste für Euch zusammen getragen. In den Niederlanden sind Präpositionen sehr häufig fester Bestandteil des Familiennamens. Dieser Zusatz nennt sich “tussenvoegsel”.

Was sind die tussenvoegsel?

Ein beachtlicher Teil der Bevölkerung in den Niederlanden trägt Namen wie ver der Bijl, van der Boor, de Graaf, de Groot oder van der Linden. Im niederländischen Telefonverzeichnis werden Nachnamen mit Präpositionen nach dem Anfangsbuchstaben des Hauptnamens geführt. Herrn Van der Boor findet man dort unter „B“ und nicht bei „V“. Im Nachbarland Belgien jedoch wird der Herr unter „V“ gelistet. Niederländische Namensbestandteile wie van („von“), de („der“), ter („zur“) deuten uebrigens nicht auf Adel hin. Das Prädikat für den untitulierten Adel ist das dem Vornamen vorangestellte “Jonkheer”, Beispiel: jhr. Marius van der Berg van Naters.

Alle tussenvoegsel

aan (beim)
bij (nahe bei)
de (der oder von)
den, der, d’ (vom)
het, ‘t (der)
in (in)
onder (unter)
op (auf)
over (über)
‘s (genitiv: von)
te, ten, ter (beim)
tot (bis)
uit, uijt (aus)
van, (von)
voor (nach)

Verwendung der Präpositionen im Nachnamen in anderen Ländern

In deutschen Landen finden sich auch vereinzelt diese Namesform, welche hier auch historische Grundlagen hat. Ursprünglich diente das Wort „von“ zur Anzeige von Wohnsitz, Herrschaft oder Gerichtsbarkeit, wie zum Beispiel beim Herzog von Württemberg. Um 1630 wurde es üblich, Adelshäuser mit dem Adelsprädikat zu bezeichnen. Aber nicht immer deuteten diese Adelsprädikate, vor allem das „von“, auf eine adelige Herkunft hin. Besonders in Norddeutschland führen Personen ein „von“ im Namen, das allein auf den Herkunftsort deutet. Bei ihnen lag keine damals legitime adlige Herkunft vor. Später wurde dies durch das Suffix „-mann“ abgelöst.

In Frankreich wird das „de“ meist von Personen getragen, die zum Adel gehören, wie bei der Marquise de Pompadour. Gerade in Frankreich ist aber die Anzahl der „Scheinadeligen“ sehr groß. Ein adelig klingender Name deutet daher oft nicht auf Adel hin. Das französische „de“ entspricht ziemlich genau dem niederländischen „van“, was die Häufigkeit der adeligen Qualität anbelangt.

Liste der bekanntesten und meist benutzten Nachnamen in Holland mit ihrer Bedeutung

Baas – Boss
Bakker – Bäcker
Bijl, van der – “von der Axt” – Holzfäller
Bos – Wald
Berg, van der – vom Hügel
Boer, de – Bauer
Boor, van der – einfacher Mensch, Landwirt
Brouwer – Brauer
Buskirk, van – Waldkirche
Citroen – Zitrone
Cornelissen – Sohn von Cornelius
Dekker – Dachdecker
Dijk, Deijck, van – vom Deich
Graaf, de – Graf
Groot, de – Gross
Haan, de – Hahn
Haas, de – Hase
Hendriks, Hendriksen, Hendrix – Henry’s Sohn
Hoebee, Hoebeek, Van Hoebeek, – Beliebter Nachname
Hoff, van het – Gerichtsbeistand
Leeuwen, van – von Leeuwen
Jaager, de – Jäger
Jansen, Janssen – Jan’s Sohn
Jong, de – Junior
Koning, Koningh, de – König
Linden, van der – von den Linden
Meijer, Meyer – Verwalter
Meer, van der – vom Meer
Mesman, mes = Messermann
Molen, van der – von der Mühle
Muis – Maus
Mulder, Molenaar – Müller
Maarschalkerweerd – Pferdehüter
Peters – Peter’s Sohn
Prins – Prinz
Ruis, Ruys, Ruisch, Ruysch – Das Rauschen (des Meeres, des Windes)
Rynsburger – Einwohner aus Rijnsburg
Smit, Smits – Schmied
Spaans – Spanisch
Stegenga – Friese
Tuinstra – vom Garten
Visser – Fischer
Vliet, van – vom Fluss
Vries, de – der andere Friese
Vos – Fuchs
Wees, de – Waise
Westhuizen, van der – vom Westen
Willems, Willemsen – William’s Sohn
Wit, de – Weiss

Die beliebtesten englischen Nachnamen (Namen, England)

die haeufigten Nachnamen in United Kingdom @Flugzentrale.de
Top 50 Familiennamen Englands

Um das Jahr 1000 waren Nachnamen im damaligen England noch unbekannt. Erst als die Bevölkerung mehr und mehr wurde, fanden es die Einwohner von Nöten, sich von anderen zu differenzieren. Erste Überlieferungen finden wir etwa zur Zeit der normannischen Eroberung um 1066, diese stellt einen wesentlichen Meilenstein in der Geschichte Englands dar. Unter anderem wurde der skandinavische Einfluss verdrängt und die englische Sprache und Kultur grundlegend verändert.
Eine der offensichtlichsten Änderungen war die Einführung der anglonormannischen Sprache der neu herrschenden Klasse in England, welche die westgermanisch basierte angelsächsische Sprache ablöste. Etwa 300 Jahre war das Anglonormannisch die vorherrschende Sprache und hat damit einen signifikanten Einfluss auf den Wortschatz des modernen Englisch.

So entstanden bereits damals Nachnamen aus Beschreibungen wie Richard Sohn von Henry, Norman the Baker(man) oder Joana Redhead, die den Ursprung vieler aktuell im englischen Sprachraum zu findenden Familiennamen bilden.

Die Bedeutung der populärsten Familiennamen Englands

Der Sieger lautet Smith (Schmied)

Im Vereinigten Königreich finden sich etwa 748.000 Einwohner mit dem Familiennamen Smith. Dies macht ihn zum populärsten und am weitesten verbreiteten Nachnamen. Von einer Million Einwohner in Grossbritannien nutzen 11,838 den Namen Smith, was dem in Deutschland ebenfalls sehr weit verbreiteten Schmied oder Schmid(t) entspricht.

Zweitplatzierter ist der Nachname Jones

Der am zweit weitesten verbreiteste “Jones” kommt ursprünglich aus dem Waliesischen und bedeutet “John’s son”, also der Sohn vom John. Am meisten zu finden ist er auch heute noch in Wales und im Süden Englands. Aber auch in anderen nordischen Gefilden ist dieser Namen gängig. Als Johannson in Schweden und in seinen Abwandlungen auch in vielen anderen Ländern.

Der dritte Rang geht an den Taylor

Der drittplatziert “Taylor” bedeutet übersetzt Schneider und ist damit abgeleitet vom früheren Beruf. Taylor ist übrigens auch ein gängiger englischer Vorname. Und dazu noch für Mädchen und Jungen im Einsatz als Unisex-Name.

Williams setzt such auf den vierten Platz

Der Name “Williams” ist eine patronymische Ableitung und bedeutet “Sohn des William”. Der in England sehr populäre Nachname bringt es in den Vereinigten Staaten sogar auf Platz 3 der beliebtesten Familiennamen in USA.

Aktuelle Liste der hundert beliebtesten Nachnamen in England (UK)

Rang     Nachname             Anzahl                          Rang        Nachname                 Anzahl
1. Smith 729 862
2. Jones 578 261
3. Taylor 458 268
4. Williams 411 385
5. Brown 380 443
6. Davies 316 982
7. Evans 231 844
8. Wilson 227 652
9. Thomas 220 228
10. Roberts 219 694
11. Johnson 214 969
12. Lewis 198 193
13. Walker 195 372
14. Robinson 187 889
15. Wood 186 261
16. Thompson 183 266
17. White 181 979
18. Watson 181 296
19. Jackson 173 538
20. Wright 171 438
21. Green 166 423
22. Harris 161 505
23. Cooper 161 076
24. King 160 918
25. Lee 159 502
26. Martin 152 842
27. Clarke 152 502
28. James 151 855
29. Morgan 150 454
30. Hughes 147 802
31. Edwards 147 540
32. Hill 145 723
33. Moore 144 446
34. Clark 140 662
35. Harrison 137 103
36. Scott 134 059
37. Young 131 862
38. Morris 131 499
39. Hall 129 805
40. Ward 125 643
41. Turner 125 278
42. Carter 124 343
43. Phillips 121 845
44. Mitchell 121 734
45. Patel 119 855
46. Adams 116 035
47. Campbell 115 972
48. Anderson 115 333
49. Allen 112 703
50. Cook 111 306
51. Bailey 111 011
52. Parker 109 943
53. Miller 109 474
54. Davis 108 041
55. Murphy 106 245
56. Price 105 993
57. Bell 105 417
58. Baker 104 639
59. Griffiths 104 048
60. Kelly 102 415
61. Simpson 101 082
62. Marshall 97 225
63. Collins 95 210
64. Bennett 94 402
65. Cox 92 572
66. Richardson 92 558
67. Fox 92 124
68. Gray 90 917
69. Rose 89 001
70. Chapman 88 136
71. Hunt 86 792
72. Robertson 86 269
73. Shaw 86 049
74. Reynolds 85 228
75. Lloyd 85 021
76. Ellis 84 914
77. Richards 83 575
78. Russell 82 898
79. Wilkinson 82 570
80. Khan 80 429
81. Graham 80 026
82. Stewart 79 031
83. Reid 78 783
84. Murray 77 127
85. Powell 76 973
86. Palmer 75 969
87. Holmes 75 423
88. Rogers 74 821
89. Stevens 73 965
90. Walsh 73 208
91. Hunter 72 547
92. Thomson 71 616
93. Matthews 70 610
94. Ross 70 274
95. Owen 69 870
96. Mason 69 708
97. Knight 69 522
98. Kennedy 69 299
99. Butler 69 298
100. Saunders 69 004

Quelle: sofeminine.co.uk

Beliebte Nachnamen des englischen Adels

Der britische Adel entwickelte sich nach der Enteignung des altenglischen Adels ab etwa der normannischen Eroberung. Anstatt der bisherigen Grundbesitzer setzte der siegreiche Wilhelm der Eroberer seine normannischen Ritter als Lehnsherren ein. Dieser belehnte Adel stand mit dem ganzen Besitz dem König zu Gefolgschaftsleistungen zur Verfügung.

Typische adelige Namen aus England mit Tradition

Battenberg
Beaufort
Beaumon
Conteville
Ferrers
Fitz-James
Giffard
Holland
Howard
Mandeville
Montgommery
Percy
Tosny
Villiers

Das Adelsgeschlecht der Cavendish

Cavendish ist der Name einer britischen Adelsfamilie, die ursprünglich aus dem Ort Cavendish in Suffolk, England, stammt und nach diesem benannt ist. Die Familie Cavendish war seit dem 16. Jahrhundert eine der reichsten und einflussreichsten aristokratischen Familien Englands. Sie geht zurück auf Sir John Cavendish (um 1346–1381). Aktuelles Oberhaupt der Familie ist Peregrine Cavendish, 12. Duke of Devonshire (* 1944). Stammsitz ist Chatsworth House bei Bakewell in Derbyshire.

Adelige Titel des Hauses Cavendish

– Duke of Devonshire, Duke of Newcastle
– Marquess of Hartington, Marquess of Newcastle-upon-Tyne
– Earl of Burlington, Earl of Devonshire, Earl of Newcastle-upon-Tyne, Earl of Ogle
– Viscount Mansfield
– Baron Cavendish of Bolsover, Baron Cavendish of Furness, Baron Cavendish of Hardwick, Baron Cavendish of Keighley
– Baron Chesham, Baron Clifford, Baron Ogle, Baron Waterpark

Meist benutzte schottische Nachnamen

schottische Nachnamen in der Wordcloud 2016
beliebte Familiennamen Schottlands

Die schottische Nachnamensliste wird jährlich vom National Records of Scotland auf deren Webseite veröffentlicht. In die Statistik fließen die Eintragungen der Eheschließungen, die Namen der im jeweiligen Jahr Verstorbenen aus dem Register der Todesfälle und die Nachnamen der Eltern aus dem Geburtsregister ein.
Unterschiedliche Schreibweisen (zum Beispiel McLeod und MacLeod ) werden getrennt gezählt. Die Familiennamen aus den Geburts-, Heirats- und Sterberegistern können allerdings nicht als repräsentativ für die Nachnamen der in Schottland lebenden Bevölkerung herangezogen werden, denn es fehlen unter anderem im Ausland lebende oder dort verstorbene Bürger Schottlands.

Liste der am häufigsten registrierten Familiennamen in Schottland Stand: 01/2016

Rang Nachnamen Häufigkeit

1   SMITH 1929
2   BROWN 1438
3   WILSON 1352
4   STEWART 1186
5   THOMSON 1172
6   ROBERTSON 1158
7   CAMPBELL 1130
8   ANDERSON 1068
9   MURRAY 832
10 MACDONALD 823
11 TAYLOR 794
12 SCOTT 779
13 REID 771
14 CLARK 746
15 YOUNG 639
16 MORRISON 623
17 WALKER 619
18 ROSS 614
19 WATSON 595
20 GRAHAM 571
21 MITCHELL 566
22 FRASER 564
23 PATERSON 557
24 MILLER 555
25 HENDERSON 540
26 MARTIN 539
27 CAMERON 533
28 MCDONALD 531
29 HAMILTON 530
30 DAVIDSON 519
31 GRAY 519
32 DUNCAN 512
33 JOHNSTON 501
34 KERR 501
35 SIMPSON 501
36 HUNTER 477
37 BELL 474
38 FERGUSON 465
39 KELLY 459
40 ALLAN 442
41 GRANT 429
42 MACLEOD 425
43 MCLEAN 411
44 BLACK 404
45 MACKAY 402
46 WRIGHT 393
47 MACKENZIE 385
48 GIBSON 382
49 MARSHALL 379
50 KENNEDY 377
51 WALLACE 371
52 JONES 368
53 RUSSELL 358
54 SUTHERLAND 351
55 HUGHES 350
56 WOOD 346
57 MURPHY 341
58 STEVENSON 340
59 BURNS 330
60 MILNE 330
61 WHITE 330
62 CRAIG 321
63 GORDON 320
64 SINCLAIR 312
65 WATT 304
66 MCMILLAN 302
67 MCKENZIE 299
68 CUNNINGHAM 298
69 MCINTOSH 295
70 WILLIAMSON 294
71 MUIR 291
72 WILLIAMS 285
73 CRAWFORD 284
74 MCKAY 281
75 RITCHIE 280
76 MUNRO 279
77 JOHNSTONE 276
78 JACKSON 273
79 DOUGLAS 270
80 DICKSON 267
81 BRUCE 266
82 KING 265
83 BOYLE 260
84 MILLAR 259
85 THOMPSON 258
86 DOCHERTY 257
87 MCGREGOR 253
88 FLEMING 250
89 MCLAUGHLIN 241
90 MACLEAN 240
91 COOPER 230
92 SHAW 230
93 WHYTE 227
94 JAMIESON 223
95 MOORE 222
96 MACKIE 219
97 CHRISTIE 218
98 ARMSTRONG 217
99 FORBES 217
100 MCINTYRE 217

Quelle: nrscotland.gov.uk

Typische dänische Nachnamen

danske efternavne @ Flugzentrale.de
Dänische Familiennamen Top 20
In Dänemark kann ein Kind den Familiennamen der Mutter oder den des Vaters erhalten oder aber auch die Familiennamen beider Eltern. Entweder mit einem der Namen als Mittelnamen oder mit beiden Nachnamen, die in diesem Fall mit einem Bindestrich verbunden werden müssen. Als Mittelname kann der Mittelname des Kindvaters oder der Kindmutter, aber auch der Nachname eines der Elternteile gewählt werden. Ein Mittelname hat in Dänemark den Charakter eines Familiennamens und ist ein selbständiger Bestandteil des Personennamens. In offiziellen Dokumenten erscheint der Mittelname in der gleichen Zeile wie der Vorname!

Hier die Liste der meist verbreiteten Nachnamen in Dänemark mit Stand Anfang 2016:

1 Nielsen 255.138
2 Jensen 254.675
3 Hansen 213.339
4 Pedersen 161.074
5 Andersen 157.753
6 Christensen 118.117
7 Larsen 114.711
8 Soerensen 109.746
9 Rasmussen 93.723
10 Joergensen 87.466
11 Petersen 78.329
12 Madsen 63.723
13 Kristensen 60.116
14 Olsen 47.579
15 Thomsen 39.117
16 Christiansen 36.656
17 Poulsen 31.874
18 Johansen 31.001
19 Moeller 30.059
20 Mortensen 29.258

Quelle:DST.dk

Die beliebtesten schwedischen Nachnamen

schwedische Nachnamensliste im Reiseführer-Blog @Flugzentrale.de
populäre schwedische Nachnamen

Warum braucht man eigentlich einen Nachnamen?

Als es noch keine Nachnamen gab, hatten die Leute nur einen Namen, wie Johan. Da die Bevölkerung wuchs , wurde es notwendig, zwischen Personen mit dem gleichen Namen zu unterscheiden. Das Problem wurde in der Regel durch Zugabe von beschreibenden Informationen gelöst. Johan wurde Johan der Schmied, Johan , der Sohn Erik , Johan der Kurze, oder Johan von Borås. Nach einigen Generationen wurden diese Namen vom Vater an die Kinder weitergegeben. Nachnamen wurden zuerst von Adel und wohlhabenden Landbesitzern verwendet. Später wurde der Brauch von Händlern und Bürgern gefolgt und schließlich von der ländlichen Bevölkerung übernommen.

Aufbau und typische schwedische Familiennamen

Die schwedischen Familiennamen bestehen häufig aus einem männlichen schwedischen Vornamen mit -son drangehängt, z. B. Andersson, Eriksson, Johansson. Bedeutung dahinter ist der Sohn des Ander, Erik oder Johan. Aber auch auf Natur und Landschaft basierende Namensteile kommen gerne vor:
Berg = Berg, Blad = Blatt, Gren = Ast, Lund = Hain, Skog = Wald, Ström = Fluss

Geographische, basierend auf einer Person Geburtsort oder Wohnsitz, wie Olof Kauniainen kommen vor, sind aber nicht so häufig wie in anderen Ländern im Gebrauch. Und die in deutschen Landen so populären Arbeitsnamen sind sehr selten zu finden, Namen wie Lars Smed (Schmied) etwa sind rar gesät.

Zweiteilige Nachnamen beliebt in Schweden

Dagegen sind Familiennamen, die aus zwei Wörtern bestehen sehr häufig:
Basierend auf zwei “Natur Worte”, zum Beispiel: Lindgren (Linde + Zweig), Berggren (Berg + Zweig), Bladberg (Blatt + Hügel), Sjöblad (See + Blatt) usw.
Oder auch auf einem “Natur Wort” basierend plus einer griechischen / lateinischen Endung wie -ander / -andra, -ius / -ia, -us / -a, -er, -en, -in, -ell, zum Beispiel: Lindén, Linder, Lindell, Bergander, Bergius, usw.

Liste der 100 häufigsten Nachnamen in Schweden

Wie häufig Namen in der Bevölkerung sind am 31. Dezember 2015. Unterschiedliche Schreibweisen von Nachnamen wurden als eigene Namen gelistet. Davon enden 41 Nachnamen mit “son”, 14 mit “ström” und  21 beinhalten “berg”.

Rang 2015

Rang 2014

Name Anzahl 2015 Anzahl 2014
1
(1)
Andersson
241 854
(245 208)
2
(2)
Johansson
241 685
(245 018)
3
(3)
Karlsson
214 920
(217 604)
4
(4)
Nilsson
165 106
(167 207)
5
(5)
Eriksson
143 219
(144 659)
6
(6)
Larsson
120 795
(121 966)
7
(7)
Olsson
109 964
(111 402)
8
(8)
Persson
104 111
(105 390)
9
(9)
Svensson
97 761
(99 023)
10
(10)
Gustafsson
94 403
(95 371)
11
(11)
Pettersson
92 275
(93 559)
12
(12)
Jonsson
71 774
(72 536)
13
(13)
Jansson
48 437
(48 996)
14
(14)
Hansson
42 569
(43 021)
15
(15)
Bengtsson
33 196
(33 525)
16
(16)
Jönsson
30 925
(31 376)
17
(17)
Lindberg
27 602
(27 605)
18
(18)
Jakobsson
26 381
(26 505)
19
(19)
Magnusson
26 099
(26 256)
20
(20)
Olofsson
25 761
(25 996)
21
(21)
Lindström
24 917
(25 009)
22
(22)
Lindqvist
22 917
(22 996)
23
(23)
Lindgren
22 801
(22 889)
24
(24)
Axelsson
22 452
(22 486)
25
(25)
Berg
21 672
(21 624)
26
(26)
Bergström
21 166
(21 229)
27
(27)
Lundberg
21 102
(21 198)
28
(28)
Lundgren
20 453
(20 571)
29
(30)
Lind
20 181
(20 141)
30
(29)
Lundqvist
20 114
(20 144)
31
(31)
Mattsson
19 686
(19 830)
32
(32)
Berglund
19 160
(19 228)
33
(33)
Fredriksson
18 203
(18 292)
34
(34)
Sandberg
17 697
(17 732)
35
(35)
Henriksson
17 458
(17 547)
36
(36)
Forsberg
16 629
(16 615)
37
(37)
Sjöberg
16 421
(16 454)
38
(38)
Wallin
15 890
(15 873)
39
(39)
Engström
15 491
(15 482)
40
(40)
Danielsson
15 335
(15 456)
41
(42)
Eklund
15 315
(15 336)
42
(41)
Håkansson
15 231
(15 363)
43
(43)
Lundin
15 059
(15 100)
44
(44)
Gunnarsson
14 389
(14 478)
45
(47)
Bergman
14 239
(14 211)
46
(46)
Björk
14 217
(14 225)
47
(45)
Holm
14 215
(14 294)
48
(48)
Samuelsson
14 108
(14 194)
49
(49)
Fransson
14 048
(14 168)
50
(50)
Wikström
13 913
(13 940)
51
(51)
Isaksson
13 781
(13 796)
52
(52)
Bergqvist
13 458
(13 489)
53
(53)
Arvidsson
13 317
(13 436)
54
(54)
Nyström
13 292
(13 318)
55
(55)
Holmberg
13 162
(13 213)
56
(56)
Löfgren
12 847
(12 804)
57
(57)
Söderberg
12 693
(12 715)
58
(58)
Nyberg
12 587
(12 623)
59
(60)
Blomqvist
12 546
(12 563)
60
(59)
Claesson
12 544
(12 618)
61
(61)
Mårtensson
12 303
(12 373)
62
(62)
Nordström
12 134
(12 156)
63
(63)
Lundström
11 863
(11 944)
64
(73)
Ali
11 576
(10 682)
65
(71)
Mohamed
11 574
(10 736)
66
(64)
Eliasson
11 527
(11 621)
67
(65)
Pålsson
11 514
(11 563)
68
(67)
Viklund
11 416
(11 389)
69
(66)
Björklund
11 362
(11 396)
70
(68)
Berggren
11 171
(11 190)
71
(69)
Sandström
10 793
(10 813)
72
(70)
Lund
10 779
(10 753)
73
(72)
Nordin
10 698
(10 735)
74
(74)
Ström
10 577
(10 613)
75
(75)
Åberg
10 504
(10 508)
76
(76)
Hermansson
10 431
(10 463)
77
(77)
Ekström
10 285
(10 294)
78
(78)
Holmgren
10 182
(10 212)
79
(80)
Hedlund
10 023
(10 029)
80
(79)
Sundberg
9 990
(10 060)
81
(81)
Dahlberg
9 890
(9 902)
82
(84)
Falk
9 870
(9 802)
83
(82)
Hellström
9 864
(9 865)
84
(83)
Sjögren
9 796
(9 812)
85
(85)
Abrahamsson
9 607
(9 648)
86
(86)
Martinsson
9 519
(9 596)
87
(90)
Ek
9 454
(9 425)
88
(88)
Blom
9 449
(9 467)
89
(87)
Öberg
9 439
(9 497)
90
(89)
Andreasson
9 345
(9 426)
91
(91)
Månsson
9 205
(9 260)
92
(92)
Strömberg
9 113
(9 112)
93
(93)
Åkesson
9 010
(9 045)
94
(94)
Jonasson
8 862
(8 915)
95
(95)
Hansen
8 830
(8 855)
96
(96)
Norberg
8 780
(8 807)
97
(97)
Åström
8 760
(8 754)
98
(98)
Sundström
8 711
(8 752)
99
(99)
Lindholm
8 707
(8 690)
100
(100)
Holmqvist
8 650
(8 626)

Quelle: scb.se

Die häufigsten irischen Nachnamen (Namen, Irland)

Liste der meist benutzten Familiennamen in Irland

1. Murphy – Die Meereskämpferdie beliebtesten irischen Nachnamen

Die Murphys gewinnen den Preis für den am häufigsten und auch am weitesten verbreiteten Namen in Irland, vor allem im County Cork. Dieser Familienname bedeutet “Meer und Kämpfer”, es ist eine Ableitung vom Gälischen als MacMurchadh (Sohn von Murchadh) und O’Murchadh (Nachkomme von Murchadh). O’Murchadh Familien lebten vor allem in Wexford, Roscommon und in der Grafschaft Cork, wo der Nachname mittlerweile am meisten verbreitet ist. Der Name wurde zum ersten Mal auf MacMurphy anglisiert und mutierte darauf im frühen 19. Jahrhundert zu Murphy.

2. Kelly – Die streitenden Sturköpfe

Kelly kommt an zweiter Stelle nach Murphy als der häufigste Familienname in Irland. Die Kellys sind in ganz Irland anzutreffen. Der Name stammt aus der Gegend von 10 nicht verwandten alten Clans oder Sippen. Dazu gehören O’Kelly von Meath, Derry, Antrim, Laois, Sligo, Wicklow, Kilkenny, Tipperary, Galway und Roscommon. O’Kelly kommt aus dem gälischen O’Ceallaigh, was “stammte aus Ceallach” bedeutet. “Ceallach” bedeutet Krieg oder Streit. Doch Kelly ist ein beliebter Vorname für Frauen in den USA, in letzter Zeit wurde der Name international wieder bekannter, vor allem durch die in den 90ern populäre Kelly Family.

3. O’Sullivan – Die scharfen Habichtsaugen

Kellys können gerne helle Köpfe haben, aber die O’Sullivans haben dafür Habichtsaugen. Die O’Sullivans oder Sullivans sind eine der bevölkerungsreichsten Familien Irlands. Der irische Familienname O’Sullivan kommt von dem Wort “SUL”, das übersetzt “Auge” bedeutet. Ursprünglich waren die O’Sullivans im 12. Jahrhundert die Herrscher des Gebiets um Cahir, was heutzutage West Cork und Kerry im Süden Irlands entspricht. Dort findet sich der Nachname auch heute noch in auffälliger Häufigkeit.

4. Walsh – Die Welshmen

Die Bedeutung des “Welsh” ist ziemlich einfach zu erklären. Der Name Walsh ist einer der am häufigsten vorkommenden Nachnamen in Irland. Der Name kommt von Welsh, was einfach Waliser bedeutet, seine frühe normannische Form war “Le Waleys”. Aber das wurde zu Walsh allmählich einge-englischt. Wohl wurde der Nachname von vielen Walisern benutzt, die mit den Normannen im 12. Jahrhundert in Irland angekommen sind.

5. O’Brien – Die noblen Familien

O’Briens sind ziemlich glücklich – sie stammen von einem der größten und bekanntesten irischen Könige ab. Der Name O’Brien, auch O’Bryan oder O’Brian geschrieben, übersetzt vom gälischen O’Briain  bedeutet “von Brian”. Der Name deutet auf eine Abstammung von Brian Boru, dem berühmten Hochkönig von Irland. Dies gibt den O’Briens auch die Eigenschaften “hoch” und “edel” mit. Die meisten O’Briens finden sich in den Grafschaften Clare, Limerick, Tipperary und Waterford.

6. Byrne – Die flüggen Raben

Der Familienname Byrnes kann überall herum fliegen, vor allem aber ist er in den Grafschaften Wicklow und Dublin zu finden. Byrne, ursprünglich O’Byrne, kommt aus dem gälischen O’Brion und hat zur Bedeutung “stammt von Bran”. Diese Namensinformation kommt aus dem 11. Jahrhundert, vom König von Leinster. Die O’Byrnes waren damals Herrscher des Landes, das heute County Kildare darstellt. Als sie im Rahmen der normannischen Invasion von ihrem Land vertrieben wurden, flüchteten sie in die Berge von County Wicklow. Dort widersetzten sie sich zusammen mit ihren Verbündeten, den O’Tooles, erfolgreich mehrere Jahrhunderte gegen die Normannen und der englischen Krone.

7. Ryan – Die kleinen Könige

Die Bedeutung des irischen Names Ryan stammt aus dem alten gälischen Wort “righ” und dem alt-irischen Diminutiv von “ein”, die zusammen die Bedeutung von “kleiner König” haben. Der Name Ryan stammt aus dem irischen Namen O ‘Riain – eine Kontraktion der älteren irischen Form O’Mulriain, die heute praktisch ausgestorben ist. Ryan ist auch ein sehr beliebter Vorname, vor allem in Großbritannien und den USA.

8. O’Connor – Patron der Krieger

Der Familienname O’Connor, mit seinen vielfältigen Schreibweisen, entspringt nicht aus einer gemeinsamen Quelle. Der Name entstand in fünf Gebieten von Irland: Connacht, Kerry, Derry, Offaly und Clare und spaltete sich in sechs verschiedene Sippen. Die letzten beiden Könige von Irland, Turlough O’Connor (1088-1156) und Roderick O’Connor (1116-1198), waren prominente Namensträger. Sie führten ihr Erbe und den Namen von der irischen “Ua Conchobhair”, einem König aus der nordwestlichen irischen Provinz von Connacht.

9. O’Neill – Niall von den neun Geiseln

Die Spuren des Nachnamens O’Neill gehen zurück bis ins Jahr 360 n.Chr. Damals lebte der legendäre Krieger und König von Irland, Niall der neun Geiseln. Niall wird nachgesagt, unglaublich fruchtbar gewesen zu sein – er hat 3 Millionen Nachkommen weltweit. “O’Neill” wird aus zwei getrennten gälischen Wörtern abgeleitet: “Ua Niall”, was soviel wie die Enkel von Niall bedeutet und “Neill”, was man mit “Champion” gleichsetzen kann. Irlands O’Neills waren bekannt und gefürchtet dafür, sich wie Chameleons zu tarnen, wenn sie gegen die Normannen kämpften.

10. O’Reilly – Nachkommen von Raghaillach

Die O’Reillys runden die Top 10 der beliebtesten Namen in Irland ab. Der Familienname ist aus dem gälischen “O’Raghailligh” abgeleitet, was “Nachkommen von Raghaillach” bedeutet. Die O’Reillys waren der stärkste Zweig der alten gälischen Grafschaft Breffny (Cavan und die umliegenden Landkreise), Familien mit dem Namen sind immer noch sehr häufig vertreten in der Gegend.

Top 100 Liste der beliebtesten Nachnamen Irlands 1890

Aus dem Jahre 1890 stammt die folgende Aufstellung der irischen Familiennamen, auf dem Index der Geburten zu jener Zeit basierend. Murphy war danach der am häufigsten vorkommende irische Nachname, mit etwa 62.600 Namensträgern. Den Namen O’Dwyer, der 100. in der Liste, hatten zu der Zeit etwa 8.100 Personen inne.

1. Murphy 26. Wilson 51. Sweeney 76. Kenny
2. Kelly 27. Dunne 52. Hayes 77. Sheehan
3. O’Sullivan 28. Brennan 53. Kavanagh 78. Ward
4. Walsh 29. Burke 54. Power 79. Whelan
5. Smith (Mcgowan) 30. Collins 55. McGrath 80. Lyons
6. O’Brien 31. Campbell 56. Moran 81. Reid
7. Byrne 32. Clarke 57. Brady 82. Graham
8. Ryan 33. Johns(t)on 58. Stewart/Stuart 83. Higgins
9. O’Connor 34. Hughes 59. Casey 84. Cullen
10. O’Neill 35. O’Farrell 60. Foley 85. Keane/MacCahan(e)
11. O’Reilly 36. Fitzgerald 61. Fitzpatrick 86. King
12. Doyle 37. Brown 62. O’Leary 87. Maher/Meagher
13. McCarthy 38. Martin/MacGillmartin 63. MacDonnell 88. MacKenna
14. Gallagher 39. Maguire 64. MacMahon 89. Bell
15. O’Doherty 40. Nolan/Knowlan 65. Donnelly 90. Scott
16. Kennedy 41. Flynn 66. Regan 91. Hogan
17. Lynch 42. Thom(p)son 67. Donovan 92. O’Keefe
18. Murray 43. O’Callaghan 68. Burns 93. Magee
19. Quinn 44. O’Donnell 69. Flanagan 94. MacNamara
20. Moore 45. Duffy 70. Mullan 95. MacDonald
21. McLaughlin 46. O’Mahon(e)y 71. Barry 96. MacDermot(t)
22. O’Carroll 47. Boyle 72. Kane 97. Moloney
23. Connolly 48. Healy 73. Robinson 98. O’Rourke
24. Daly 49. O’Shea 74. Cunningham 99. Buckley
25. O’Connell 50. White 75. Griffin 100. O’Dwyer

Die beliebtesten italienischen Nachnamen (Namen,Italien)

Die meist benutzten italienischen Nachnamen stammen nicht wie im Deutschen von Berufsbezeichnungen wie Müller oder Maier. Bei den Top 10 der Italiener finden sich gerade mal zwei Berufe und selbst einer davon ist zweideutig. Ferrari (Schmied) ist auf Platz drei zu finden, Marino (Fischer, aus dem Meer) ist der neunthäufigste italienische Familienname. beliebte italienische Nachnamen Top 50 als Bild

Bedeutung der populärsten italienischen Familiennamen

In Italien ist eher die Herkunft von Bedeutung. Namen wie Romano (der Römer), Colombo (aus Colombo) und Greco (der Grieche) finden sich in den Top-10 der beliebtesten Namen Italiens. Aber auch Eigenschaften wie Rossi oder Russo (der Rote),  Bianchi (der Weisse) und Ricci (der Reiche) sind weit verbreitet. Dann gibt es noch die Niedlichkeitsform wie etwa Esposito (im Deutschen equivalent dem “Ehemännchen”). Tiernamen finden sich beim Bruno (der starke Bär) und in Gallo (der stolze Hahn).

Deutsche Wurzeln im Norden Italiens

Besonders in Norditalien, etwa im Bereich von Bozen und Meran, finden sich viele Familiennamen, die von einem leicht veränderten deutschen Familiennamen stammen: Beber (Weber), Eccher (Egger), Chessler (Kessler), Emer (Ebner), Faifer (Pfeifer), Toller (Thaler) und Vegher (Weger) sind hier prominente Beispiele.

Liste der Top 100 Nachnamen in Italien

Klingt Ihr Nachname italienisch? Dann finden Sie ihn vielleicht in dieser Liste:

Rang Nachname Anzahl
1 ROSSI 45.677
2 RUSSO 31.372
3 FERRARI 26.204
4 ESPOSITO 23.230
5 BIANCHI 18.794
6 ROMANO 17.947
7 COLOMBO 17.670
8 RICCI 15.045
9 MARINO 13.417
10 GRECO 13.416
11 BRUNO 13.108
12 GALLO 12.902
13 CONTI 12.774
14 DE LUCA 12.608
15 MANCINI 12.471
16 COSTA 12.256
17 GIORDANO 12.236
18 RIZZO 12.147
19 LOMBARDI 11.598
20 MORETTI 10.926
21 BARBIERI 10.651
22 FONTANA 10.529
23 SANTORO 10.429
24 MARIANI 10.066
25 RINALDI 9.773
26 CARUSO 9.663
27 FERRARA 9.584
28 GALLI 9.393
29 MARTINI 9.318
30 LEONE 9.155
31 LONGO 9.131
32 GENTILE 8.978
33 MARTINELLI 8.837
34 VITALE 8.794
35 LOMBARDO 8.621
36 SERRA 8.562
37 COPPOLA 8.350
38 DE SANTIS 8.332
39 D’ANGELO 8.329
40 MARCHETTI 8.245
41 PARISI 8.207
42 VILLA 8.189
43 CONTE 8.185
44 FERRARO 8.177
45 FERRI 8.121
46 FABBRI 8.114
47 BIANCO 8.055
48 MARINI 7.956
49 GRASSO 7.925
50 VALENTINI 7.878
51 MESSINA 7.867
52 SALA 7.841
53 DE ANGELIS 7.820
54 GATTI 7.798
55 PELLEGRINI 7.663
56 PALUMBO 7.633
57 SANNA 7.624
58 FARINA 7.558
59 RIZZI 7.519
60 MONTI 7.453
61 CATTANEO 7.450
62 MORELLI 7.415
63 AMATO 7.413
64 SILVESTRI 7.344
65 MAZZA 7.273
66 TESTA 7.218
67 GRASSI 7.180
68 PELLEGRINO 7.158
69 CARBONE 7.155
70 GIULIANI 7.076
71 BENEDETTI 6.949
72 BARONE 6.870
73 ROSSETTI 6.774
74 CAPUTO 6.771
75 MONTANARI 6.724
76 GUERRA 6.658
77 PALMIERI 6.650
78 BERNARDI 6.611
79 MARTINO 6.500
80 FIORE 6.483
81 DE ROSA 6.464
82 FERRETTI 6.430
83 BELLINI 6.419
84 BASILE 6.393
85 RIVA 6.356
86 DONATI 6.335
87 PIRAS 6.313
88 VITALI 6.237
89 BATTAGLIA 6.225
90 SARTORI 6.224
91 NERI 6.191
92 COSTANTINI 6.158
93 MILANI 6.132
94 PAGANO 6.127
95 RUGGIERO 6.112
96 SORRENTINO 6.080
97 D’AMICO 6.057
98 ORLANDO 6.052
99 DAMICO 6.004
100 NEGRI 5.916

Quelle: cognomix.it

Die beliebtesten spanischen Nachnamen (Namen, Spanien)

Namensrecht in Spanien

Spanische Nachnamen bestehen im Normalfall aus zwei Teilen, die einfach aneinander gereiht werden.  Der erste Familiennamen ist der Nachname des Vaters, der zweite Familienname ist der erste Nachname der Mutter. Im Gegensatz zu anderen Ländern behalten sie Spanier auch bei Veränderungen im Familienstand ihren Doppelnamen lebenslang, es gibt keinen gemeinsamen Familiennamen für Ehepaare wie etwa in Deutschland. Auch die Kinder nicht.

weit verbreitetste Familiennamen
Die meist benutzten Familiennamen Spaniens

Wie muss der Familienname auf amtlichen Dokumenten in Spanien aussehen?

Auf amtlichen Dokumenten müssen immer beide Namensteile eingesetzt werden, wobei es bei der Ehefrau auch gängige Praxis ist, ihren ersten Nachnamen zzgl. den ersten Nachnamen ihres Ehemannes zu wählen. Zu beachten ist dies auch beim Geldversenden nach Spanien: Zum Beispiel müssen bei der Geldsendung per Moneygram oder Western Union die Familiennamen unbedingt korrekt angegeben werden, sonst kann die Auszahlung verweigert werden. Auch bei korrekter MTCN (Transaktionsnummer des Vorgangs) werden Ihnen falsche Namensangaben zum Verhängnis.

Lockerung im Namensrecht

Eltern dürfen seit 1999 die Reihenfolge beider Nachnamensteile für ihren Nachwuchs bestimmen. Hat das Paar mehrere Kinder, so muss allen der identische Familienname vergeben werden, ein Mix ist nicht möglich. Allerdings besteht mittlerweile die Möglichkeit eines Tausches der Reihenfolge, wenn das Kind sein 18. Lebensjahr vollendet hat.

Patronyme sind die häufigsten spanischen Familiennamen

Bis auf den ersten Platz, der vom “Mutigen in der Schlacht” besetzte Garcia sind die häufigsten Familiennamen in Spanien patronymischen Ursprungs. Pérez „Sohn von Pe(d)ro“, Sánchez „Sohn von Sancho“, Gonzalez „Sohn von Gonzalo“ usw. Auch einige Namen mit der Endung -iz, -az und -oz haben diese Bedeutung, etwa Ruiz von Rodrigo, Díaz von Diego oder Santiago, Muñoz von Muño.

Liste der populärsten und meist verbreiteten Nachnamen Spaniens

Ranking & Familienname & Anzahl der Namensträger
1. Garcia 1 349 883
2. Lopez 940 280
3. Perez 907 153
4. Gonzalez 675 460
5. Sanchez 656 076
6. Martinez 655 217
7. Rodriguez 593 848
8. Fernandez 586 288
9. Gomez 435 386
10. Martin 368 935
11. Garcia Garcia 303 989
12. Hernandez 242 675
13. Ruiz 241 095
14. Diaz 235 122
15. Alvarez 224 653
16. Jimenez 217 489
17. Lopez Lopez 206 540
18. Moreno 167 127
19. Perez Perez 164 490
20. Munoz 145 001
21. Alonso 134 933
22. Gutierrez 130 602
23. Romero 121 421
24. Sanz 115 311
25. Torres 113 518
26. Suarez 107 048
27. Ramirez 103 470
28. Vazquez 92 386
29. Navarro 91 934
30. Lopez Garcia 84 540
31. Dominguez 84 192
32. Ramos 83 992
33. Garcia Lopez 82 212
34. Garcia Perez 78 881
35. Castro 78 321
36. Gil 77 571
37. Flores 76 808
38. Morales 75 927
39. Blanco 75 754
40. Sanchez Sanchez 75 709
41. Fernandez Fernandez 74 969
42. Serrano 70 796
43. Molina 68 683
44. Martinez Martinez 68 452
45. Ortiz 66 365
46. Perez Lopez 65 708
47. Gonzalez Gonzalez 64 255
48. Santos 62 317
49. Perez garcia 61 919
50. Ortega 61 847
51. Morrell 59 015
52. Garcia Sanchez 57 150
53. Garcia Fernandez 56 814
54. Delgado 56 749
55. Mendez 56 656
56. Castillo 55 929
57. Garcia Gonzalez 55 893
58. Marquez 55 542
59. Martinez Garcia 54 562
60. Fernandez Garcia 54 283
61. Cruz 54 173
62. Martin Martin 53 171
63. Gonzalez Garcia 51 543
64. Medina 51 105
65. Lopez Perez 50 197
66. Herrera 50 101
67. Sanchez Garcia 49 877
68. Marin 49 787
69. Rodriguez Rodriguez 49 467
70. Nunez 49 289
71. Sanchez Lopez 48 133
72. Vega 47 333
73. Iglesias 46 522
74. Gomez Gomez 46 435
75. Rojas 46 073
76. Reyes 45 386
77. Luna 45 380
78. Campos 45 307
79. Martinez Lopez 45 261
80. Rubio 44 440
81. Garcia Martinez 43 147
82. Pena 42 706
83. Gonzalez Perez 42 366
84. Ferrer 42 139
85. Lozano 42 011
86. Garrido 41 523
87. Rodriguez Garcia 41 203
88. Leon 41 037
89. Aguilar 39 087
90. Garcia Rodriguez 38 786
91. Sanchez Perez 38 040
92. Cano 37 985
93. Gonzalez Fernandez 37 984
94. Arias 37 630
95. Perez Gonzalez 37 456
96. Rodriguez Lopez 37 129
97. Herrero 37 113
98. Gimenez 37 050
99. Fuentes 36 960
100. Diez 36 518
101. Vidal 36 150
102. Prieto 36 128
103. Guerrero 35 901
104. Montero 35 564
105. Cortes 35 332
106. Ruiz Ruiz 35 186
107. Santana 35 077
108. Soto 35 040
109. Vargas 34 862
110. Fernandez Lopez 34 595
111. Lopez Fernandez 34 592
112. Mendoza 34 517
113. Lopez Sanchez 34 483
114. Martinez Perez 33 719
115. Perez Sanchez 33 412
116. Lopez Martinez 33 194
117. Guzman 32 664
118. Saez 32 442
119. Rios 32 362
120. Carrasco 32 142
121. Duran 31 959
122. Rodriguez Perez 31 892
123. Garcia Gomez 31 783
124. Cabrera 31 169
125. Lopez Gonzalez 31 007
126. Martin Garcia 30 962
127. Salazar 30 924
128. Rivera 30 799
129. Garcia Martin 30 444
130. Lorenzo 30 322
131. Perez Martinez 30 304
132. Gracia 30 119
133. Caballero 29 852
134. Robles 29 816
135. Mora 29 812
136. Perez Gomez 29 681
137. Gonzales 29 521
138. Perez Rodriguez 29 499
139. Hidalgo 29 343
140. Calvo 29 087
141. Fernandez Gonzalez 29 073
142. Fernandez Rodriguez 29 046
143. Merino 28 880
144. Martinez Sanchez 28 831
145. Pascual 28 659
146. Gallego 28 465
147. Marti 28 366
148. Rodriguez Fernandez 28 353
149. Gonzalez Lopez 28 052
150. Gomez Perez 27 810

Anmerkung: Auch in den lateinamerikanischen Ländern wird dieses Nachnamensformat verwendet.

Nachnamenverteilung in den spanischen Provinzen

Alava Garcia Perez Lopez Martinez Gonzalez
Albacete Lopez Perez Garcia Martinez Gomez
Alicante Garcia Lopez Perez Martinez Sanchez
Almería Lopez Garcia Perez Martinez Fernandez
Asturias Garcia Fernandez Gonzalez Alvarez Lopez
Avila Lopez Perez Garcia Sanchez Rodriguez
Badajoz Garcia Perez Lopez Gonzalez Sanchez
Baleares Garcia Lopez Perez Martinez Fernandez
Barcelona Garcia Lopez Perez Martinez Gonzalez
Burgos Garcia Perez Lopez Gonzalez Martinez
Cáceres Garcia Sanchez Perez Martin Gonzalez
Cádiz Garcia Perez Sanchez Lopez Gonzalez
Canarias Perez Gonzalez Rodriguez Garcia Hernandez
Cantabria Garcia Fernandez Perez Lopez Gonzalez
Castellón Garcia Lopez Perez Martinez Gonzalez
Ciudad Real Garcia Lopez Perez Fernandez Sanchez
Córdoba Garcia Lopez Perez Martinez Sanchez
Cuenca Lopez Garcia Perez Martinez Rodriguez
Gerona Garcia Lopez Perez Fernandez Rodriguez
Granada Garcia Lopez Sanchez Perez Rodriguez
Guadalajara Garcia Lopez Perez Gonzalez Sanchez
Guipúzcoa Garcia Gonzalez Lopez Rodriguez Martinez
Huelva Lopez Garcia Perez Rodriguez Murias
Huesca Lopez Garcia Perez Rodriguez Martinez
Jaén Lopez Perez Garcia Martinez Sanchez
La Coruña Lopez Garcia Perez Rodriguez Gonzalez
La Rioja Garcia Martinez Lopez Perez Gonzalez
Las Palmas Perez Garcia Lopez Rodriguez Santana
León Garcia Fernandez Lopez Perez Gonzalez
Lérida Morrell Garcia Morell Lopez Martinez
Lugo Lopez Fernandez Perez Lopez lopez Rodriguez
Madrid Garcia Lopez Perez Sanchez Fernandez
Málaga Garcia Lopez Perez Gonzalez Sanchez
Melilla Lopez Garcia Diaz Perez Martinez
Murcia Martinez Garcia Lopez Sanchez Perez
Navarra Perez Lopez Garcia Martinez Rodriguez
Orense Perez Gonzalez Fernandez Rodriguez Lopez
Palencia Garcia Fernandez Gonzalez Martin Lopez
Pontevedra Rodriguez Fernandez Perez Gonzalez Lopez
Salamanca Sanchez Garcia Martin Hernandez Perez
Santa Cruz de Tenerife Gonzalez Perez Garcia Rodriguez Hernandez
Segovia Garcia Perez Martin Lopez Sanchez
Sevilla Garcia Perez Lopez Sanchez Rodriguez
Soria Garcia Gomez Morales Martinez Rubio
Tarragona Garcia Lopez Rodriguez Gonzalez Martinez
Teruel Perez Lopez Garcia Galindo Esteban Gomez
Toledo Garcia Lopez Sanchez Perez Rodriguez
Valencia Garcia Martinez Lopez Perez Sanchez
Valladolid Garcia Perez Martin Lopez Rodriguez
Vizcaya Garcia Lopez Perez Gonzalez Martinez
Zamora Garcia Gonzalez Martin Lopez Perez
Zaragoza Garcia Lopez Perez Martinez Sanchez

Reiseführer Porto: Stadt der Sehenswürdigkeiten

Die freundliche Stadt Porto finden wir im Nordwesten Portugals, nahe des Atlantiks am Rio Douro gelegen. Porto ist der wichtigste Wirtschafts- und Industriestandort des Landes und neben dem am gegenüberliegenden Ufer gelegenen Vila Nova de Gaia das Zentrum der Portweinproduktion. Trotzdem -oder vielleicht auch gerade deswegen – kann die Stadt mit vielen sehenswerten Bauwerken und international bekannten kulturellen Events aufwarten. Man braucht sich auch nicht hinter der Hauptstadt Portugals verstecken: Porto wurde 2001 als europäische Kulturhauptstadt auserwählt.

Stadtansicht Porto in den Sehenswuerdigkeiten Portos @Flugzentrale.de
Herrlicher Blick auf die Altstadt Portos vom Fluss Rio Douro aus

Sportlich kennen wir den Fussballverein FC Porto, sein Heimstadion Estádio do Dragão war Austragungsort für die Fußball-Europameisterschaft 2004. Mit je zwei Siegen im Landesmeisterpokal bzw. der UEFA Champions League und im UEFA-Pokal bzw. in der UEFA Europa League gehört der Verein zu den erfolgreichsten Fußballmannschaften Europas.

Die Altstadt Portos: Ribeira

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Porto ist das Altstadtviertel Ribeira. Es erstreckt sie sich vom Rio Douro bis auf die Hügel Portos. Beeindruckend ihre Atmosphäre, die malerischen Plätze und Gebäude. Am besten entdecken Sie dieses Viertel zu Fuß. Der Rundgang ist allerdings aufgrund der teilweise sehr abschüssigen Gassen etwas anstrengend. Sind Sie mit dem Rollstuhl unterwegs, dann immer gut in die Bremsen treten. Immer etwas Neues erleben Sie hier im Vergnügungsviertel mit Vorstellungen von Straßen- oder auch Handwerkskünstlern. Der Mittelpunkt des alten Porto ist der Cais da Ribeira am ehemaligen Flusshafen gelegen. Hier entdecken Sie vielen Cafés und Restaurants, ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Die Ribeira ist auch die erste Adresse für das Nachtleben in Porto.

Die Brücke Ponte Dom Luis I

Bruecke Ponte Dom Luís I. in Porto
Ponte Dom Luís I.

Um von der Altstadt zum südlichen Ufer des Douros zu gelangen, können Sie auf der atemberaubeden Brückenkonstruktion Ponte Dom Luis I von einem Ende zum anderen spazieren. Geniesen Sie den tollen Blick auf den Fluss und die umliegende Landschaft. Die Brücke hat zwei Ebenen: Am oberen Bogen befinden sich zwei Spuren der Metro do Porto, auf der unteren Ebene ist eine Straßenverbindung. Die untere Ebene verbindet die Bogen-Endpunkte und hängt an der Eisenbahnbrücke. Beide Ebenen sind für Fußgänger begehbar, die untere verbindet die Ribeira mit dem Cais de Gaia. Die Brücke wurde am 31. Oktober 1886 von König Luis I. von Portugal, dessen Namen sie trägt, eingeweiht. Sie gehört zum Gebiet der historischen Altstadt Portos und daher auch seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Uferpromenade Cais de Gaia

Flaniermeile Cias de Gaia in Porto
Die Uferpromenade von Cais de Gaia

Der Cais de Gaia (portugiesisch für Kai von Gaia) ist ein touristisches Zentrum in Vila Nova de Gaia. Der Cais de Gaia bezeichnet die Uferpromenade am südlichen Ufer des Douros, westlich der Ponte Dom Luís I und gegenüber der historischen Altstadt Portos und der Ribeira, die beide seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Der vom Architekten Passo de Sousa durchgeführte Ausbau der Küste zur Uferpromenade kostete an die 15 Millionen Euro, begann 2000 und dauerte drei Jahre. Im Jahr 2003 wurde der Cais von 2,4 Millionen Menschen besucht. Heute ist der Cais neben zahlreichen Bars und Restaurants auch Ausgangsort für Bootsausflüge in die Weinregion Alto Douro und besonders in Sommernächten Standort für Freiluftkonzerte. Seit 2004 ist der Cais außerdem das erste öffentliche unüberdachte Areal Portugals, an dem ein WLAN-Hotspot installiert ist.

Flussfahrt auf dem Rio Douro / Zugfahrt entlang des Flusses

Rio Douro Bootsfahrt
Rio Douro: herrliche Eindrücke auf der Bootsfahrt

Mit einem kleinen Boot fahren Sie auf dem Fluß und legen auf der anderen Seite an, um in einer Weinkellerei an einer Besichtigungstour und einer Verkostung des guten Portweins teilzunehmen. Diese kleine Tour schlägt mit etwa zwei Stunden zu Buche. Sie können aber auch eine Dourofahrt mit dem Zug buchen. Ab Sao Bento kostet die Fahrt etwa 20 Euro bis ins beschauliche Pocinho. Die ersten 60 Minuten führen durch eher neumoderne und von Kultur verschonten Vorstädten, aber dann können Sie einen wunderbarer Anblick eines aufgestauten Sees mit kleiner Kirche samt pittoreskem Friedhof geniessen. Am eindrucksvollsten sind die circa 30 Minuten tollste Flusslandschaft mit Portweinlagen wie Calem, Taylors, Sandemann  und Co.  Ähnlich wie die schöne Rheinroute, nur eben fehlen die thronenden Burgen. Insgesamt benötigen Sie etwa einen halben Tag für diese Unternehmung.

Palacio da Bolsa

Palacio-bolsa
Palacio da Bolsa

Den Börsenpalast erleben Sie im Zentrum der Altstadt Portos, Erbaut wurde er in den Jahren 1842 – 1910. Dieses eindrucksvolle Gebäude wurde früher als Börsengebäude und Gerichtsplatz genutzt. Neben der, im Stil des Neoklassizismus erbauten Außenfassade, ist vor allem der Turm inmitten der Gebäudeanlage auffällig. Sehenswert sind aber vor allem die Räume im Palacio, der als nationales Monument Portugals eingestuft wurde. Höhepunkte sind dabei das Zimmer des Präsidenten, die alte Bibliothek mit mehr als 11.000 Bänden, der ehrwürdige Gerichtssaal sowie der gläserne Innenhof. Überboten werden alle diese Räume aber von dem Arabischen Saal. Der mit Gold und arabischen Zeichen verzierte Saal wird heutzutage für Empfänge und wichtigen Anlässen, etwa auch  Auszeichnungen genutzt. Besucher können den Palacio da Bolsa im Rahmen einer halbstündigen Führung besichtigen, bei der alle wichtigen Räume ausführlich präsentiert werden. Führungen im Palast finden täglich statt.

Parque da Cidade do Porto

Porto Park
Bild: Der riesige Stadtpark Portos mit dem Teil, der an den atlantischen Ozean angrenzt

Der Park befindet sich westlich der Stadt, nahe der Atlantikküste. Mit einer Gesamtfläche von fast 84 Hektar ist er der größte Park in Portugal. Als Naherholungsgebiet bietet der Park Cidade do Porto für Besucher ein Wegenetz von über 10 km Länge. Zudem gibt es mehrere Landschaftsabschnitte mit unterschiedlicher Fauna, Flora und Seen. Neben den landschaftlichen Aspekten finden sich auf dem Parkgelände noch ein Wasserpavillon und ein Sea Life Center.

Vor allem an den Wochenenden wird der Park von vielen Einheimischen als Ausflugsziel genutzt. Der Park wurde als einer der hundert bemerkenswertesten Werke Portugals ausgezeichnet. Ein unbedingtes Muss bei einem Besuch in Porto ist dieser gigantische Stadtpark, der in seiner Dimension einzigartig ist in Europa.

Kirche Igreja dos Clérigos

Die Clérigos-Kirche, die Kirche der Geistlichen, ist eine barocke Kirche, die zwischen 1732 und 1750 vom italienischen Architekten Nicolau Nasoni für die Bruderschaft Irmandade dos Clérigos Pobres erbaut wurde.

Der an toskanische Campaniles erinnernde Glockenturm der Kirche, der Torre dos Clérigos, ist der höchste Kirchturm Portugals und ein Wahrzeichen der Stadt. Sein Bau begann im Jahr 1754 und wurde 1763, unter Leitung von Nicolau Nasoni, beendet. Der Turm ist 76 Meter hoch und besitzt sechs Stockwerke mit insgesamt 225 Stufen. Er kann gegen einen kleinen Obolus bestiegen werden und bietet bei gutem Wetter eine weite Aussicht über Porto.

Die Kirche Igreja de São Francisco

Die Igreja de São Francisco ist eine Kirche in der Altstadt. Der Bau der Kirche wurde 1383 begonnen und 1425 vollendet. Die Kirche wurde als Kirche des örtlichen Franziskanerklosters im vorwiegend im gotischen Baustil errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert im barocken Stil weitgehend umgebaut. Das zu der Kirche gehörende Kloster wurde 1833 im Verlauf des Miguelistenkrieges zerstört. Auf dem Klostergrund wurde 1834 der Börsenpalast (Palácio da Bolsa) errichtet.

Die Kathedrale von Porto

Die Kathedrale von Porto ist die Hauptkirche der Stadt Porto und die Bischofskirche des Bistums Porto in Portugal. Sie liegt auf einem Hügel in der Altstadt. Der Bau wurde Anfang des 12. Jahrhunderts im romanischen Stil begonnen, das Äußere der Kathedrale wurde zur Zeit des Barock und Rokoko tiefgreifend umgestaltet. Der Chor wurde im 17. Jahrhundert durch einen Neubau ersetzt und im 18. Jahrhundert mit Retabel, Chorgestühl und Wandmalereien ausgestattet. Der Kreuzgang wurde mit blau-weißen Fliesen dekoriert. Der italienische Architekt Nicolau Nasoni schuf im selben Zeitraum eine Loggia für die Nordfassade.

Das Nationalmuseum Soares dos Reis

Das Museu Nacional de Soares dos Reis ist ein Kunstmuseum, 1833 durch König Peter IV. als Museu Portuense gegründet. 1911 erhielt es den Namen des Bildhauers António Soares dos Reis. Von seinem ursprünglichen Standort im Convento de Santo António da Cidade zog es 1940 in den Palácio dos Carrancas, wo es nach Umbauten 1942 wiedereröffnet wurde. Das Museum beherbergt eine umfangreiche Sammlung portugiesischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, darunter Werke von Malern wie Domingos Sequeira, Vieira Portuense, Augusto Roquemont, Miguel Ângelo Lupi und den Bildhauern Soares do Reis, Augusto Santo, oder Rodolfo Pinto do Couto.

Städtetour – gerne – aber bitte mit den besten Guides

Ganz klar – wenn man eine Stadt das erste Mal besucht ist eine Citytour immer zu empfehlen, Sie bekommen einen guten Eindruck und interessante Geschichten der Stadt Porto von erfahrenen und kurzweiligen Tourguides geschildert. Die laut den Besuchern der bekannten Seite Trip-advisor vier besten Touranbieter sind “Porto Walkers”, “Living Tours Portugal” “Cooltour Oporto” und “Oporto Share”.

Top 5 Liste der längsten Flüsse Italiens

Fluss Länge (km) Region Mündung
Po 652 Piemont, Lombardei, Emilia-Romagna, Veneto Adria
Etsch 410 Trentino-Südtirol, Veneto Adria
Tiber 405 Emilia-Romagna, Toskana, Umbrien, Latium Tyrrhenisches Meer
Adda 313 Lombardei Po
Oglio 280 Lombardei Po
Tanaro 276 Piemont, Ligurien Po
Ticino 248 Schweiz, Piemont, Lombardei Po
Arno 241 Toskana Ligurisches Meer
Piave 220 Veneto Adria
Reno 211 Toscana, Emilia-Romagna Adria

erster platz

Po, 652km

landkarte mit Fluss Po Italien

Der Fluss Po entspringt den Cottischen Alpen im an der italienisch-französischen Grenze gelegenen Valle Po und mündet nahe bei Adria in die Adria. Mit einer Länge von 652 km ist er der längste Fluss Italiens. Das Einzugsgebiet umfasst eine Fläche von etwa 75.000 km². Auf weiter Strecke fließt der Fluss durch die Poebene, die wichtigste Landwirtschafts- und Industrieregion Italiens. 1852 wurde die Po-Schifffahrt vom Österreichischen Lloyd übernommen und neu organisiert. Der Po hat ein ausgedehntes Delta von etwa 380 km², dessen Fläche sich ständig vergrößert. Fünf der wichtigsten Arme sind Po di Maestra, Po della Pila, Po delle Tolle, Po della Donzella und Po di Goro. Im Delta wurde ein Naturpark eingerichtet, der Parco regionale del Delta del Po.

zweiter zplat

Etsch, 410km

Der Fluss Etsch

Die Etsch entspringt in den Ötztaler Alpen am Reschenpass (1550 m) in Südtirol, welcher ihr Stromgebiet von dem des Inn scheidet, durchfließt den Reschensee (1482 m) und den Haidersee und gelangt mit raschem Gefälle auf die Malser Haide und die ebene Talsohle von Glurns. Hier mündet aus dem schweizerischen Münstertal der Rambach in die Etsch. Sie fließt ostwärts weiter durch den Vinschgau, überwindet die Talschwelle der Töll und gelangt in denMeraner Talkessel. In Meran mündet die Passer in die Etsch, die anschließend die flachen Talgründe Richtung Bozen passiert. Die Etsch fließt südlich von Bozen durch das Unterland und verlässt Südtirol durch die Salurner Klause. In der Nähe Roveretos passiert sie eine Stromenge, kurz vor Verona durchfließt sie die Veroneser Klause. Nach Verona fließt die Etsch in einer Ebene, die flachen Ufer werden nun sumpfig, der Strom selbst schlammig und träge. Der Unterlauf der Etsch ist vielfach mit dem Mündungsgebiet des Po verbunden.

Ein Arm der Etsch zweigt bei Legnago nach Süden zum Tartaro ab und mündet in den Valli Grandi in diesen, ein weiterer Arm verzweigt oberhalb von Castelbaldo nach Süden und fließt als Canale Bianco nach Osten, ist mit dem Po Grande verbunden und fließt schließlich in den Po di Levante. Ein dritter Arm, der Naviglio Adigetto, zweigt bei Badia nach Südosten ab und fließt im Po-Delta diesem zu. Die Etsch selbst mündet bei Porto Fossone, Provinz Rovigo, in das Adriatische Meer und begrenzt das Po-Delta nach Norden.

dritter Platz

Tiber, 405km

Der Fluss Tiber fuehrt nach Rom

Der Tiber entspringt im Apennin am Monte Fumaiolo (1407 m) auf 1348 Metern oberhalb der Ortschaft Balze, die zur Region Emilia-Romagna gehört. Diese Zugehörigkeit geht auf Benito Mussolini zurück, der aus der Region Romagna stammte. Er ließ die Regionsgrenze verlegen, so dass fortan die Quelle nicht mehr in der Toskana, sondern in seiner Geburtsregion lag. Eine Säule mit einer Marmorinschrift wurde aufgestellt: „Hier entspringt der Tiber, heiliger Ursprung Roms“. Bereits am Fuße des Fumaiolo erreicht der Fluss die Toskana und verläuft von hier im Wesentlichen parallel zur Schnellstraße „3bis“ und erreicht nach etwa 30 km kurz hinter dem Ort Sansepolcro Umbrien. Begleitet von der Schnellstraße, fließt er weiter durch die Orte Città di Castello, Umbertide und Perugia nach Todi. Von hier aus kann man dem Fluss auf der Straße 448 zum Naturschutzgebiet „Parco Fluviale del Tevere“ folgen, wo der Tiber zum Lago di Corbara (138 m) wird. Am Ausfluss wird die von Orvieto kommende Autobahn A1 erreicht, die den Tiber bis Rom begleitet. Das Tibertal bildet hier die Grenze zwischen den Regionen Umbrien und Latium, bis nach Orte bei Magliano Sabina Latium erreicht wird. An den antiken Straßen Via Tiberina und Via Salaria fließt der Tiber nun nach Rom. Bei der Tiberinsel teilt sich der Fluss unterhalb des steilen Kapitolshügels, was früh einen Flussübergang und eine Siedlung der Latiner auf dem Palatin ermöglichte, aus der das spätere Rom entstand.

vierter

Adda, 313km

Karte des Flusses Adda in Oberitalien

Die Adda ist eine der wenigen weiblich bezeichneten Flussläufe Italiens. Sie entspringt im Valle Alpisella bei Livigno in 2235 Metern Höhe in den Rätischen Alpen. Die obere Adda durchfließt das Veltlin über ungefähr 100 Kilometer. Dort fließt sie durch Bormio, Tirano und Sondrio, bevor sie in den Comer See mündet, dessen größter Zufluss sie ist. Im unteren Veltlin ist der Durchfluss der Adda stark durch ein Wasserkraftwerk des italienischen Stromerzeugers Enel reduziert, der das Wasser durch einen unterirdischen Stollen ableitet und es 11 km flussabwärts nahe dem Comer See wieder an die Erdoberfläche bringt. Größere Orte an der unteren Adda sind Lecco, Trezzo, Cassano d’Adda (wo sie in den flachen Teil des Po-Ebene eintritt),Rivolta d’Adda, Lodi und Castelnuovo Bocca d’Adda, an der Mündung in den Po.

fuenfter

Oglio, 280km

Der Oglio in Norditalien

Der Oglio entsteht aus dem Zusammenfluss zweier Gebirgsbäche: dem Narcanello aus dem Presena-Gletscher und dem Frigidolfo, vom See Ercavallo im Nationalpark Stilfser Joch gebildet. Diese beiden Flüsse haben ihren Ursprung am Corno dei Tre Signori, in einer Höhe von etwa 2.600 Metern. Die Fluesse verschmelzen in der Nähe von Pezzo di Ponte di Legno zum Oglio.

Er fließt in Richtung Südwesten, durch Valcamonica und Lago d’Iseo. Er schließt sich dem Po nach einer Reise eine Zone Moränenablagerungen, bei Torredoglio, nicht weit von Cesole und Scorzarolo, in der Provinz Mantua . Sein Einzugsgebiet, das dem Bereich der Valle Camonica entspricht, erstreckt sich über 6649 Quadratkilometern. Er ist Teil des größeren Po-Beckens.

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